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Binance ohne Lizenz in Japan – Behörde spricht Warnung aus

Die japanische Finanzaufsichtsbehörde will unterbinden, dass Binance ohne Erlaubnis im Land operiert. Laut Berichten soll die Börse in Japan mehrere Mitarbeiter haben, ohne jedoch eine Lizenz dafür zu besitzen.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Die Neuigkeiten um die in Hongkong ansässige Krypto-Börse Binance sind wieder einmal negativ. Nach dem kürzlichen Hacker-Angriff und dem damit einhergehenden Phishing-Versuch bemängelt die japanische Finanzaufsichtsbehörde nun, dass die Börse ohne Genehmigung im Land operiere. Dahingehend sprach die Behörde eine Warnung aus.

Wie Bloomberg berichtet, hat Binance mehrere Teammitglieder im Land der aufgehenden Sonne. Laut einer nicht näher benannten Quelle haben sie dafür jedoch keine Erlaubnis. Binance reagierte darauf und gab an, sich um eine Zusammenarbeit mit den Behörden zu bemühen. Man sei an einem konstruktiven Dialog mit der Aufsichtsbehörde bemüht, habe aber bisher keine Erlaubnis von den Regulatoren bekommen, so CEO Changpeng Zhao.

Seit dem kürzlich erfolgten Angriff auf die japanische Börse Coincheck im Januar, bei dem 530 Millionen US-Dollar in NEM versucht worden sind zu stehlen, haben die japanischen Regulatoren ein schärferes Auge auf die Situation an den Börsen. Die Folge war unter anderem, dass die Behörden intensive Untersuchungen der Krypto-Börsen des Landes begannen.

Japan entschieden in Sachen Regulierung

Bis heute hat die japanische Finanzaufsichtsbehörde Lizenzen an insgesamt 16 Krypto-Börsen erteilt, darunter bitFlyer Inc. und Quoine. Weiteren 16 wurde die Erlaubnis erteilt, ohne Lizenzen zu handeln, darunter auch Coincheck. Im letzten Monat erteilte die Behörde zudem eine Strafe für das Blockchain Laboratory Ltd. Diese boten Seminare und Consulting Services ohne Lizenz an.

Außerdem haben die Behörden die Börsen zu erhöhten Sicherheitsmaßnahmen angemahnt. So bekamen Coincheck, Bitcrements Tech Bureau, GMO Coin und Mister Exchange den Auftrag, der Behörde eindeutige Pläne vorzulegen. Mit einem Untersuchungsausschuss will Japan zudem die Branche der Krypto-Börsen künftig genauer untersuchen, um schnell auf Probleme hinweisen zu können. Ansonsten waren die Neuigkeiten um Binance in letzter Zeit jedoch positiv. So kündigten sie den Launch einer dezentralen Börse und die Listung von NEM an.

Während der Abschlussbericht des G20-Gipfels in Buenos Aires am 21. März in Sachen Regulierung eher zurückhaltend klingt und verbindliche Aussagen erst für die Zukunft in Aussicht stellt, gibt sich Japan damit deutlich entschiedener.

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