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Bei Bankrott Bitcoin: Kryptowährung als Krisenwährung

Im Libanon kommt es regelmäßig zu Protesten gegen Korruption und ein marodes Finanzsystem. Das Land befindet sich in einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise. Die anonyme Gruppe „Bitcoin Du Liban“ rät der Bevölkerung nun, Kryptowährungen als Alternative zur instabilen Landeswährungen zu nutzen. Auch andere Krisenstaaten verzeichnen ein zunehmendes Interesse an digitalen Währungen.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 5 Minuten
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Bei Bankrott Bitcoin: Kryptowährung als Krisenwährung

Quelle: Shutterstock

Dem Libanon droht der Kollaps. Die Wirtschaft befindet sich in einer schweren Krise, die politischen Machtverhältnisse sind instabil und die Staatsverschuldung beträgt 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – eine der höchsten Staatsschuldenquoten weltweit. Dem Staat steht eine Hyperinflation bevor und der Bankrott scheint unausweichlich. Daher gewinnen Kryptowährungen wie Bitcoin an Bedeutung für den krisengeplagten Libanon.

Auch nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Saad Hariri demonstrieren im Libanon täglich hunderttausende Menschen gegen Korruption und Misswirtschaft. Das Libanesische Pfund (LBP) verfällt zunehmend, die Lebenshaltungskosten sind hoch und der Staat kommt der Versorgung wichtiger Güter, Lebensmittel und Medikamente nicht nach.

Libanon fängt zudem die Auswirkungen des Krieges im Nachbarland Syrien auf. Gemessen an der Einwohnerzahl hat der Libanon mehr Flüchtlinge aufgenommen als jedes andere Land der Welt. Nach UN-Schätzungen befinden sich knapp eine Million Flüchtlinge aus Syrien im Libanon. Mehr als zwei Drittel der Flüchtlinge leben in Armut: Das Land ist Austragungsort einer humanitären Krise.

Wirtschaftliche Misere

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