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Arbil: FDP will CO2-Coin herausgeben

Die FDP will eine Kryptowährung herausgeben, um den CO2-Ausstoß zu drosseln. Mit „Arbil“ will die Freie Demokratische Partei dank der Blockchain-Technologie effektive Klimapolitik betreiben.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Arbil FDP Kryptowährung

Beitragsbild: Shutterstock

Die FDP will mit Arbil eine Kryptowährung schaffen, die „CO2 an die digitale Kette“ legt. CO2-Filter und -Sauger sollen damit zu einem lohnenden Investment werden, wie die Welt berichtet.

Arbil: Blockchainbasierte Emissionszertifikate

Angelehnt an Bitcoin wollen die Freien Demokraten demnach einen blockchainbasierten CO2-Kreislauf schaffen. Dabei setzen sie auf ein Belohnungssystem. Wer der Atmosphäre Kohlenstoffdioxid entzieht, so zitiert die Zeitung FDP Geschäftsführer Marco Buschmann, soll mit dem Arbil Token belohnt werden. Dadurch will die Partei Innovationen im Bereich Klimaschutz fördern.

Hinter der geplanten Kryptowährung (die sich rückwärts wie der Facebook Coin „Libra“ liest) soll schließlich ein Verein stehen. Unter der Schirmherrschaft und mit der Unterstützung der Bundesregierung soll der Verein die neue Währung und die Ausgabe der Coins überwachen.

Arbil soll Klimapolitik monetarisieren

Ziel der Arbil-Aktion sei es außerdem, diese in den europäischen Emissionshandel zu integrieren. Arbil Coins sollen also letztlich als Emissionszertifikate akzeptiert werden. CO2 beziehungsweise dessen Reduktion soll damit einen Preis bekommen – Menschen bekommen für die Reduktion von Treibhausgasen eine Belohnung in Form von Arbil.

Eine Einheit der Coins soll dabei dem Zertifikatwert für eine Tonne CO2 entsprechen, derzeit rund 27 Euro. Die Blockchain-Technologie soll letzten Endes dafür sorgen, dass der Handel mit den Coins fälschungssicher abläuft.

FDP und Blockchain-Technologie

Der aktuelle Vorstoss ist indes nicht der einzige der FDP in Richtung Blockchain. So stellte die Partei erst kürzlich eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema Bitcoin-Regulierung. In der Anfrage ging es vor allem um die Frage, wie viele Betreiber von Krypto-Verwahrgeschäften es in Deutschland bislang gebe. Auch Fragen der Sicherheit von Bitcoin-Börsen sowie sonstigen Handelstreibenden im Bereich der Blockchain-Technologie lagen im Fokus der Anfrage. Die Antwort der Bundesregierung kam dann am 30. August.

Ein Interview mit dem Bundestagsabgeordneten und technologiepolitischem Sprecher der FDP Mario Brandenburg findet ihr hier.

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