Mark T. Wiliams: Die Zeit wird meine Bitcoin Vorhersage bestätigen

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Mark T. Williams Bitcoin
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Das Bitcoin Magazin hat zum Beispiel einen ausführlichen Artikel über die Analyse der falschen Vorhersage verfasst und Williams angesprochen, sich der Community gegenüber zu äußern und zuzugeben, dass seine Vorhersage nicht zum Tragen kommen wird.
Williams zeigt sich trotzig

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Das Bitcoin Magazin hat zum Beispiel einen ausführlichen Artikel über die Analyse der falschen Vorhersage verfasst und Williams angesprochen, sich der Community gegenüber zu äußern und zuzugeben, dass seine Vorhersage nicht zum Tragen kommen wird.

Williams zeigt sich trotzig

In einem Interview mit CoinDesk ging Williams auf das Thema ein und erklärte trotzig, warum er weiterhin davon überzeugt ist, dass sich der Bitcoin Kurs nicht lange halten wird.


Williams sagte zu CoinDesk:

“Ich halte weiter an meiner in 2013 getätigten Aussage fest, dass der Bitcoin Preis viel zu hoch ist und drastisch sinken wird, da der vorhergesagte Preis seitens der Bitcoin Promoter nicht die Erwartungen erfüllen wird.”.

Williams sagt, dass Spekulationsblasen zeitlich gesehen schwer vorherzusagen sind und das die Preisschwankungen eine Investitionsmüdigkeit in digitale Währungen belegen. er fügte hinzu: “Wird die Blase in den nächsten sechs Monaten platzen? Die Zeit wird es zeigen. Im Januar 2013 war der Bitcoin nur 13 USD wert. Würde mir jemand die Frage stellen, ob der Preis ein solches Tief nochmals errreichen, wäre meine Antwort darauf: Ja.”

Die Geschichte wird es entscheiden

Als Reaktion auf die Richtigkeit seiner Aussage erklärte Williams, dass er glaubt seine Aussage sei genauer als die Aussagen die seitens der Bitcoin Community eingeräumt wurden. Als Beispiel nannte er den kurzzeitigen Flash Crash auf der Bitcoin Börse BTC-e, als der Preis kurzzeitig auf ein Tief von 102 USD sank. Das war ein Minus von 90% verglichen mit dem Allzeithoch von ca. 1,200 USD. Langfristig, so Wiliams, wird seine Vorhersage korrekter sein als die der Vordenker in der Bitcoin Branche. Das sieht man seiner Meinung nach alleine schon an der nachgewiesenen Instabilität des Marktes:

“Im Gegensatz zu der von den Winkelvoss Brüdern getätigten Aussage, dass der Bitcoin Preis einen Preis von 40,000 USD erreichen wird, bin ich mir sicher, dass meine Aussage eher auf den realen Wert eines Bitcoins zutrifft.”

Eine Verbesserung des Ökosystems ist nicht genug

Auf die Frage, ob die Bitcoin Community mit Hinblick auf das Mt.Gox Dilemma genug getan hat um die Sicherheit des Ökosystems zu verbessern, antwortete Williams ähnlich kritisch. Dabei ging er besonders auf die Bitcoin Foundation ein, die seiner Meinung nach zu langsam auf diese zentrale Frage reagiert und die Öffentlichkeit nicht schnell genug auf die Fehler hinweist:

“Das Bitcoin Ökosystem ist weiterhin sehr wackelig und die Bitcoin Foundation fehlt es immer noch an einer starken Unternehmensführung, wodurch sie gleichzeitig keine positive Nachricht an den Markt senden kann.”

Williams beschuldigt auch die Aufsichtsbehörden die ihm zufolge nicht genug unternehmen um die Verbraucher, trotz eindeutiger Warnung seitens der Zentralbanken und Regulierungen, zu schützen.

“Damit der Bitcoin erfolgreich sein kann, bedarf es einer einheitlichen Regelung auf internationaler Basis. Die letzten ernsthaften Verbraucherwarnungen adressieren außerdem nicht das kritische Thema, welche Einrichtung oder welche Gruppe von Einrichtungen den Bitcoin regulieren soll.”

Die Bitcoin Blase besteht weiterhin

Williams hat angedeutet, dass der Preis trotz des jüngsten Aufschwungs weiterhin wegen  überbewertet ist. Das liegt seiner Meinung nach vor allem an den konzentrierten Besitz von Bitcoins, der künstlichen Knappheit und dem Nachfragehype. Williams sagt das Ökosystem sollte lieber einen Blick auf die Verluste werfen, die den Konsumenten während der Mt.Gox Pleite widerfahren sind, als auf die aktuelle Preisstabilität:

“Ein wichtiger Teil der Geschichte scheint in Vergessenheit zu geraten. Und zwar der Teil in dem viele Investoren den Bitcoin zu einem Preis von 1,200 USD gekauft haben. Heute sitzen sie nach nur 6 Monaten auf einem riesigen Verlusthaufen.”

Williams betonte auch nochmal, dass er mit seiner Vermutung nicht alleine darsteht. Viele Akademiker teilen bereits auch öffentlich seine Ansichten. Als Beispiel nannte er Yale University Professor Shiller, der in dem Bitcoin ebenfalls eine Blase sieht.

Williams fasste zusammen: “Ich stehe nicht alleine mit meiner Meinung dar, dass der Bitcoin eine Blase ist die eventuell bald platzen kann.”

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via Coindesk.com

Image Source: Coindesk


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