- Seit dem erfolgreichen Pectra Upgrade Anfang Mai feiert Ethereum ein beeindruckendes Comeback. Doch laut BitMEX-Mitgründer und Krypto-Milliardär Arthur Hayes war der 50-prozentige Kursanstieg im Vergleich zum Vormonat erst der Anfang einer ETH-Aufholjagd.
- “Ich denke, dass ETH dieses Jahr auf 4.000 oder 5.000 US-Dollar steigen könnte“, erklärte Hayes auf der Bitcoin 2025 in Las Vegas. Damit wäre eine Kursverdopplung im Bereich des Möglichen, denn aktuell steht der ETH-Kurs bei 2.500 US-Dollar.
- Seine Begründung klingt zunächst ungewöhnlich: “Ich denke, [Ethereum] ist die am meisten gehasste Layer-1, und normalerweise möchte man in einer Zykluskontur in den am meisten gehassten Vermögenswert investieren.”
- Daher gehe er davon aus, dass ETH eine Outperformance erzielen könnte. Noch steht der Ether-Kurs rund 49 Prozent unter seinem Allzeithoch aus 2021. Im Vergleich zum großen Rivalen Bitcoin enttäuschte die zweitgrößte Kryptowährung bis vor wenigen Wochen.
- Zeitweise fiel das BTC/ETH-Verhältnis auf einen historischen Tiefstand von unter 0,02. Zum Vergleich: Noch Anfang 2024 bekam man 0,054 BTC für einen ETH, sodass Ethereum im Direktduell mit der Krypto-Leitwährung mehr als 60 Prozent verlor.
- Eine wichtige Unterstützung für die positive Trendwende bei Ether waren die US Spot ETFs. In den vergangenen beiden Wochen konnten die Ethereum-Fonds von BlackRock, Fidelity und Co. über 400 Millionen US-Dollar einsammeln.
- Nach Einschätzung des Ethereum-Experten Luke Nolan von CoinShares liegt “das Potenzial bei über 5 Milliarden US-Dollar an kumulierten Zuflüssen” bis zum Jahresende. Damit könnten TradFi-Anleger eine wichtige Rolle in einem kommenden ETH-Bullrun spielen.
- Mit SharpLink Gaming verkündete jüngst das erste börsennotierte Unternehmen eine ETH-Strategie vergleichbar mit der BTC-Strategie von Michael Saylor. Daraufhin explodierte der SBET-Aktienkurs und liegt nun auf Wochensicht rund 2.000 Prozent im Plus.
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