Für Anleger, die den einen oder anderen Krypto-Gewinn über die letzten Jahre womöglich nicht korrekt bei der Steuererklärung angegeben haben, wird die Zeit knapp. Seit Januar dieses Jahres erfassen Krypto-Börsen die Transaktionen ihrer Kunden automatisch für das Finanzamt, bis Ende Juli nächsten Jahres gehen die ersten Meldungen raus. Derweil sehen die Pläne von Finanzminister Lars Klingbeil die Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige vor. Wie viel Zeit bleibt also noch, um reinen Tisch zu machen? Und welche Folgen könnten andernfalls drohen? Maximilian Klein ist Steuerberater in Düsseldorf und auf genau diese Fälle spezialisiert. Im Gespräch mit BTC-ECHO erklärt er, warum schon bei 500 Euro Verlust die Alarmglocken beim Finanzamt angehen können, was es bei einer Selbstanzeige zu beachten gilt – und für wen sie sich lohnt.
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