Logistik: Hafen von Antwerpen startet eigenes Blockchain-Projekt

Logistik: Hafen von Antwerpen startet eigenes Blockchain-Projekt

Der zweitgrößte Containerhafen Europas startet ein Blockchain-Projekt, das sich mit der Automatisierung von Logistikprozessen beschäftigen soll.

Gemeinsam mit dem Blockchain-Starup T-Mining will der Hafen von Antwerpen in Belgien herausfinden, ob sich die interne Hafenlogistik samt Containerterminals automatisch über die Blockchain steuern lässt.

In einem Bericht sagten die Hafenbetreiber, dass gerade die Geschwindigkeit im Austausch mit den Kunden und die Prävention von Betrug hierbei eine große Rolle spielen wird.

Eigenen Angaben zufolge sind in dem Prozess einer einzigen Containerfracht manchmal mehr als 30 verschiedene Parteien involviert: Speditionen, Transportfahrzeuge, Fahrer, Kräne, Terminals, der Zoll, Reedereien usw. Die Kommunikation erfolgt bis heute via eMail, Fax, Telefon oder einem Mix aus allem.

„Der Papierkram verursacht ungefähr 50 Prozent der Kosten für eine Containerfracht,“ so ein Verantwortlicher.

Der Hafen von Antwerpen ist Europas zweitgrößter Hafen. Auf globaler Ebene belegt Antwerpen Platz Vierzehn.

Wie bereits zu Beginn des Jahres berichtet, hat sich auch schon der Dänische Reederei-Gigant Maersk an die Blockchain-Technologie gewagt und eine reale Containerfracht abgefertigt. Es scheint als nähert man sich von beiden Seiten an die neue Innovation heran.

BTC-ECHO

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Ähnliche Artikel

Erster DLT- und Blockchain-Professor an der Uni Basel

Distributed-Ledger-Technologie mit dezentralen Transaktionssystemen kann die Finanzwelt grundlegend verändern. Um die Forschung auf diesem Gebiet entsprechend zu verstärken, hat das Rektorat der Universität Basel den Ökonomen Fabian Schär zum Assistenzprofessor ernannt. Dabei wird diese Stiftungsprofessur von der Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG finanziert. Mit Fabian Schär bekommt die Universität Basel ihren ersten „Stiftungsprofessor für […]

Bitcoin: BTC-Hodler trotzen der Bärenstimmung

Mehr als 55 Prozent der Bitcoin liegen aktuell in Wallets, in denen mehr als 200 BTC gehalten werden. Ein Drittel der Bitcoins in diesen „Investoren-Wallets“ haben noch keine einzige ausgehende Transaktionen verbucht. Die große Zahl an unbewegten Coins lässt auf Hardcore-Hodler schließen – oder auf verlorene Private Keys. Die Mehrzahl der Bitcoin liegt auf den […]

Spanien: Autonomes Aragonien erhält blockchainbasierte Verwaltung

Die autonome Gemeinschaft Aragonien im Nordosten Spaniens wird als erste in ihrem Land die Blockchain-Technologie für ihre öffentliche Verwaltung nutzen. Dafür arbeitet die aragonesische Regierung mit dem Blockchain-Ökosystem Alastria zusammen, das von mehr als 274 Unternehmen und Institutionen gefördert wird. Mit einer transparenteren und effizienteren Verwaltung auf Blockchain-Basis will Aragonien Unternehmen und Investoren in das […]

Die Lage am Mittwoch: XRP im Aufschwung, Bitcoin-Kurs weiter im Krebsgang

Der XRP-Kurs kann sich über zweistellige Kurszuwächse freuen, während Kryptoprimus Bitcoin sich weiterhin seitwärts bewegt. Vorwärts geht indes die Firma Hansainvest und zwar in Richtung eines deutschen Blockchain-Fonds. Tezos lanciert sein Mainnet und fährt mit seinem XTZ-Token ein ebenfalls zweistelliges Wochenplus ein. Bitfinex-Abkömmling Ethfinex will anonymes Trading ermöglichen und in Washington formiert sich eine Lobby […]