Kryptoverwahrung Das Stuttgarter „Fort Knox für Bitcoin“ öffnet sich für Großkunden

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die blocknox GmbH, eine Unternehmenstochter der Börse Stuttgart, verwahrt bereits seit Beginn letzten Jahres Bitcoin & Co. für Privatanleger. Nun will blocknox seine Dienstleistungen auch einem institutionellen Klientel anbieten – auch dank der regulatorischen Klarheit, die für Kryptoverwahrer in Deutschland seit dem 1. Januar dieses Jahres herrscht.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 23. April 2020 03:04 Uhr von Sven Wagenknecht

Nutzerinnen und Nutzer der Trading App Bison, einem Produkt der Börse Stuttgart, können bereits seit Längerem in einem regulierten Umfeld am Krypto-Geschehen teilhaben, sprich: Bitcoin & Co. kaufen und verkaufen. Die Verwahrung der Krypto-Einlagen übernimmt die blocknox GmbH, ein Tochterunternehmen der Börse Stuttgart Digital Ventures. Die Gruppe Börse Stuttgart hat im September 2019 ihren Token-Handelsplatz BSDEX (Börse Stuttgart Digital Exchange) für ausgewählte Kunden eröffnet.

Das ehrgeizige Ziel: BSDEX soll in Europa zum führenden Handelsplatz für digitale Assets wie Bitcoin und Security Token werden. Auch hier zeichnet blocknox für das Kryptoverwahrgeschäft verantwortlich.

Neues Rahmenwerk lockt institutionelle Bitcoin-Interessenten an

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Künftig will die blocknox GmbH die neuartigen Investitionsvehikel beispielsweise auch Banken, FinTech-Unternehmen und Vermögensverwaltern – sprich: institutionellen Kunden – anbieten. Der Weg für die Ausweitung des Geschäfts ist mit dem Inkrafttreten der Neuregelung für das Kryptoverwahrgeschäft bereitet, kommentiert Dr. Ulli Spankowski Geschäftsführer der blockknox GmbH.

Wir begrüßen die Regulierung der Kryptoverwahrung als sinnvollen Schritt zur weiteren Professionalisierung der Branche. Dank der neuen Rahmenbedingungen dürften weitere institutionelle Akteure im Krypto-Markt aktiv werden, die wir künftig als Verwahrer unterstützen wollen,

lässt sich Spankowsi in einer Pressemitteilung zitieren, die BTC-ECHO vorliegt.

Als Vorreiter in Deutschland ist blocknox bereits seit einem Jahr als Verwahrer von Kryptowährungen tätig. Von unserer Erfahrung und unserem Set-up sollen nun auch institutionelle Kunden profitieren. Sie können die bewährte Verwahrung bei blocknox als Baustein für ihre eigenen Angebote rund um digitale Assets nutzen. Für die Verwahrung von Kryptowährungen wurde bei blocknox ein mehrstufiges Sicherheitskonzept entwickelt und implementiert,

so Spankowski.

Blocknox will (endgültige) BaFin-Erlaubnis für Kryptoverwahrgeschäft

Es kommt nicht von ungefähr, dass Spankowski darauf verweist, dass blocknox sein Kryptoverwahrgeschäft bereits seit Anfang 2019 in Deutschland anbietet. Schließlich handelt es sich dabei um eine Bedingung für Bitcoin-Verwahrer in spe, die ihr Geschäft bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) registrieren lassen wollen. Vor diesem Hintergrund ist ferner folgender Umstand zu verstehen, auf den die Börse Stuttgart in ihrer Pressemitteilung hinweist:

Im Hinblick auf die gesetzliche Neuregelung des Kryptoverwahrgeschäfts in Deutschland zum 1. Januar 2020 hat blocknox bei den Aufsichtsbehörden bereits seine Absicht erklärt, die notwendige Erlaubnis zu beantragen.

Bei dieser Absichtserklärung zur Lizenzbeantragung handelt es sich ebenfalls um eine Bedingung im Rahmen der neuen Regeln zur Bitcoin-Verwahrung. blocknox verfügt damit über eine vorläufige Erlaubnis, als Kryptoverwahrer zu arbeiten. Bis zum 30. November 2020 müssen Unternehmen, die die übrigen Bedingungen erfüllen, ihren offiziellen Antrag dafür bei der BaFin eingereicht haben. blocknox werde den Antrag fristgerecht stellen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Derweil verhält sich ein Gros der Banken hierzulande noch distanziert gegenüber dem Thema Kryptoverwahrung. Vor allem bei den Sparkassen und Volksbanken blickt man bislang noch mit Argwohn auf das neue Geschäftsfeld.

Update 20.2., 17:00: In einer früheren Version des Artikels wurde die BSDEX als Gründung der Boerse Stuttgart Digital Ventures bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich um eine Gründung der Gruppe Börse Stuttgart.

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