Rote Kerzen, grüne Kerzen Keine Panik: Wieso Bitcoin immer noch auf Bullenkurs ist

David Scheider

von David Scheider

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David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Handtücher liegen übereinandergestapelt.

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin prallt vorerst an der 12.000 US-Dollar-Marke ab. Wieso rote Kerzen auch in Bullenmärkten völlig normal sind und wo die Reise noch hingehen könnte.

Das war ein verunglücktes Gastspiel über der 12.000-US-Dollar-Marke: Nachdem der Bitcoin-Kurs am 2. September seine seit etwa einer Woche anhaltende Rallye über mit einem Tageshoch von 12.018 USD beenden konnte, ging es erstmal bergab. Bis 11.230 USD fiel die Kryptowährung – ein Sturz um um 6,5 Prozent.

Daran wird man sich gewöhnen müssen. Zwar beschert BTC seinen Anlegern in Bullenmärkten mitunter Traumrenditen. Genauso schnell kann es aber auch bergab gehen. Auch der zurückliegende Bullenmarkt von 2017 schrieb rote Kerzen, die in den mittleren zweistelligen Prozentbereich ragten. Mitunter verlor BTC innerhalb eines Monats 25 Prozent und mehr an Wert. Am Ende stand jedoch ein Allzeithoch, das mit 19.600 USD etwa 2.500 Prozent über dem Vorjahresniveau stand.

Bitcoin-Performance Nov. 2016 – Dez. 2017. Schlusskurs 14. Nov. 2016: 750 USD. Schlusskurs 1. Dez. 2017: 19.665 USD.

Im Bullenmarkt einen kühlen Kopf bewahren

Damit Bitcoins Kurskapriolen keine Verunsicherung stiften, lohnt es sich, vorab über mögliche Strategien nachzudenken und diese konsequent und unabhängig von der Kursentwicklung zu verfolgen.


Anleger sollten zunächst einen kühlen Kopf bewahren. Weder ist es sinnvoll während Bull Runs panisch einzusteigen – man spricht von FOMO – noch empfiehlt es sich, seine Strategie nach Einbrüchen über den Haufen zu werfen. Idealerweise investiert man also per Dollar Cost Averaging (DCA). Das bedeutet, Anleger wählen einen festen Betrag, den sie in regelmäßigen Abständen, etwa jeden Monat, investieren. So mittelt man den Einstiegskurs und befreit sich vom Zwang gute Ein- und Ausstiegskurse zu timen. Mehr dazu hier.

Bitcoin steht am Anfang eines historischen Bullenmarktes

Für die Verfolgung bullisher Strategien lohnt sich ein Blick auf aktuelle Kennzahlen des Krypto-Marktes – und die könnten bullisher kaum sein.

Zum einen arbeitet das Stock-to-Flow-Modell, das ein Cycle Top von 288.000 USD prophezeit, „wie ein Uhrwerk“ wie es PlanB ausdrückt.

Und tatsächlich: Die Präzision, mit der sich der Bitcoin-Kurs an der Knappheit des Assets orientiert, ist erstaunlich.

Um sich innerhalb des aktuellen Bullenmarktes zu orientieren, lohnt sich zum anderen der Blick auf die langfristige Kursentwicklung. In einem lesenswerten Beitrag auf Zero Hedge spricht der Autor folgend vom „einzigen Chart, den du kennen musst“.

Das ist keine Raketenwissenschaft. Man muss keinen Doktortitel in Charting haben, um zu sehen, was hier vor sich geht,

heißt es in dem Artikel.

Aktuell ist der Markt gesünder denn je. Kaum jemand hat Zweifel daran, dass BTC mit 11.000 USD unterbewertet ist. Als Bitcoin 2017 diese Marke überschritt, war allen klar, dass dieses Wachstum nicht nachhaltig sein kann. Doch die Zeichen manifestieren sich: MicroStrategy kauft mal eben 0,1 Prozent des gesamten BTC Supply während Fiatwährungen wie die Türkische Lira weiter abwerten.

Allein in diesem Jahr hat BTC bereits 64 Prozent zugelegt.

Die Ampel steht auf grün.

Disclaimer: Diese Zeilen ersetzen keine Investmenberatung, Investitionen in den Krypto-Markt erfolgen auf eigene Gefahr. Investiere nur so viel, wie du bereit bist, zu verlieren. Weitere Tipps zum Trading gibt es auf der BTC-ACADEMY.


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