Ist Bitcoin tot? Das sagt die Szene

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: shutterstock

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Man muss es so deutlich sagen: Der heutige Dienstag war brutal. Eine Bitcoin-Talfahrt von 17 Prozent (Stand 11 Uhr) innerhalb von 24 Stunden lässt selbst hartgesottene Hodler nicht kalt. Sollten wir also dem Trend folgen und in kollektive Panik verfallen? Was sind die Reaktionen aus der Szene? Ein Überblick.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 02:07 Uhr von Andre Winterberg

Bitcoin ist gecrasht. Der Wert der Kryptowährung hat sich innerhalb eines Tages um sage und schreibe 18 Prozent verringert (Stand 11 Uhr mittags). Das ist stattlich und lässt sich nicht schönreden. Wer an der Spitze des FOMO-Bullruns von 2017 eingestiegen ist, verbucht seither Verluste in der Größenordnung von über 70 Prozent. Trotzdem bedarf auch diese Talfahrt einer Einordnung.

Bobby Lee: Die vier großen Fehler des Bitcoin-Investments

Bereits nach dem Kurschaos vom 14. November erinnerte uns Bitcoin-Urgestein Bobby Lee an vier fundamentale Regeln für ein erfolgreiches Krypto-Investment. Vor allem Regel vier gilt jetzt mehr denn:

Crashs gehören dazu


Diejenigen, die schon etwas länger dabei sind, können die jüngste Talfahrt sicher mit mehr Gelassenheit nehmen. Neulingen sei gesagt, Bitcoin-Crashs gehören dazu. Wer meint, dass sich der aktuelle Abverkauf substanziell von vormaligen Stürzen unterscheidet, dem sei diese Tabelle ans Herz gelegt:

Magnitudes and durations of BTC historical corrections [update] from Bitcoin

 

John McAfee: Auf Winter folgt Frühling

Über Bitcoin-Prediger John McAfee kann man geteilter Meinung sein. Die aktuelle Situation fasst er aber via Twitter treffend zusammen:

„Die Leute sind in Panik geraten. Aber das ist […] nicht nötig. Wir befinden uns in einem Bärenmarkt. Die sind ätzend, ja. […] Aber ich bin 73 Jahre alt und habe dies dutzende Male auf vielen Märkten gesehen. Bärenmärkte sind wie der Winter. Es folgt immer ein prächtiger Frühling.“

Fragt sich nur, wann.

Wohin geht die Reise?

Wie viel Federn Bitcoin noch lässt, bevor der Boden erreicht ist, weiß natürlich niemand. Es gibt allerdings ein paar vielversprechende Support-Level, bei denen eine Kurswende möglich ist.

So hält Chartanalyst Murad Mahmudov einen Crash auf 3.000 US-Dollar für möglich, dann sei aber Schluss:

Vielleicht hilft es, sich daran zu erinnern, dass die Infrastruktur sich entgegen der Kurse weiter positiv entwickelt. Zu nennen sind hierbei exemplarisch der Krypto-Trading-Desk von Fidelity, die BAKKT Futures sowie die Genehmigung eines Krypto-ETP in der Schweiz. Die Signale zeigen also nach oben. Früher oder später manifestiert sich dies auch im Preis.

Zu guter Letzt etwas zum Schmunzeln in diesen Zeiten:

BTC-ECHO


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