Breaking: Fidelity Investments plant Bitcoin-Trading-Desk

Quelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/wall-street-sign-new-york-stock-93231562?src=KnDIe0A23qI8IILewa41lQ-1-2

Breaking: Fidelity Investments plant Bitcoin-Trading-Desk

Das billionenschwere Finanzunternehmen Fidelity Investments kündigte in der Nacht zum Dienstag, dem 16. Oktober, einen Trading Desk für Bitcoin & Co. an. Die Firma plant die Gründung eines Tochterunternehmens, welches für die Verwaltung von digitalen Wertanlagen zuständig sein soll.

ch Goldman Sachs kündigt das nächste Wall-Street-Unternehmen ihren Eintritt in den Krypto-Sektor an. Berichten zufolge plant Fidelity Investments den Launch von Fidelity Digital Assets, einem Tochterunternehmen, welches sich ausschließlich auf das Management von digitalen Kapitalanlagen konzentriert.

Das Investment-Konglomerat verfolgt seit 2014 die Entwicklung des Krypto-Markts und registriert in der letzten Zeit eine steigende Nachfrage an professionellen Finanzdienstleistern vom Schlage Fidelitys. Gegenüber Bloomberg äußerte sich der zukünftige Vorstand von Fidelity Digital Assets, Tom Jessop, folgendermaßen:

„Während es für Privatanleger viele Möglichkeiten gibt, Krypto zu kaufen und zu handeln, haben wir keine analogen Entwicklungen für Institutionen gesehen.“

Dem Vernehmen nach ist die Dienstleistung von Fidelity Digital Assets zweigeteilt: Zum einen umfasst sie die Verwaltung der digitalen Wertanlagen ihrer Kunden und zum anderen einen Trading Desk, auf dem Anleger Bitcoin & Co. handeln können.

Die Aufbewahrung der digitalen Wertanlagen übernimmt Fidelity. Dies diene dazu, die Markteintrittsbarrieren für Investoren, ohne besondere Kenntnisse der Sicherheitsrisiken bei Kryptowährungen, zu senken. Jessop dazu:

„Die Vermögenswerte sind digitale Inhaberpapiere. Daher muss die Verwahrung des Private Keys […] professionellen Sicherheitsansprüchen genügen. Das haben wir gemacht.“

Keine eigene Exchange geplant

Entgegen der naheliegenden Vermutung ist auf der Plattform keine eigene Börse geplant. Vielmehr gibt Fidelity an, den Krypto-Handel über die bestehenden Kanäle abzuwickeln. Die Firma agiert dabei als Mittelsmann und verspricht, den bestmöglichen Handelspartner für Trades ausfindig zu machen. Dies können auch klassische Exchanges sein.

Der Inbegriff von Big Money

Eigenen Angaben zufolge verwaltet Fidelity ein Anlagevermögen von über sieben Billionen US-Dollar. Das Unternehmen mit Sitz in Boston ist damit einer der größten Vermögensverwalter weltweit. Einer Studie der ETH Zürich zufolge ist Fidelity mit seinen circa 27 Millionen Kunden das dritteinflussreichste Unternehmen der Weltwirtschaft.

Auch hinsichtlich der Erfahrungswerte mit Kryptowährungen ist der Finanzdienstleister keineswegs grün hinter den Ohren. Neben positiven Äußerungen zu Blockchain & Co. hat die Firma einen starken Fokus auf technologische Innovationen und verdingt sich seit 2015 sogar als Bitcoin-Miner.

Mit der frühen Ankündigung erringt der Konzern einen klaren Wettbewerbsvorteil. Hier scheint ein Player auf den Plan zu treten, der nicht nur die Mittel, sondern auch das Know-how besitzt, den Weg für institutionelle Investoren freizumachen. Der Startschuss für Fidelity Digital Assets fällt voraussichtlich im ersten Quartal des kommenden Jahres.

BTC-ECHO

Ähnliche Artikel

Bitcoin-Kurs unter 6.000 US-Dollar gefallen
Bitcoin-Kurs unter 6.000 US-Dollar gefallen
Kursanalyse

Ein wochenlanger Seitwärtstrend findet ein tragisches Ende: Nach einem weiteren fehlgeschlagenen Versuch, den seit Februar verfolgten Abwärtstrend zu überwinden, geht es für den Bitcoin-Kurs nun in eine Richtung.

Geschäftskonto für ICOs: Die Pionierarbeit der Volksbank Mittweida
Geschäftskonto für ICOs: Die Pionierarbeit der Volksbank Mittweida
ICO

Jeder Gewerbetreibende hat es: ein Geschäftskonto bei einer Bank. Ob Fliesenleger, Rechtsanwalt oder eben Blockchain-Start-up, das Geschäftskonto ist eines der ersten Dinge, auf die es bei einer Unternehmensgründung ankommt.

Bitcoin, Ethereum und XRP – Kursanalyse KW46 – Steilvorlage verpufft!
Bitcoin, Ethereum und XRP – Kursanalyse KW46 – Steilvorlage verpufft!
Kursanalyse

Der Bitcoin-Kurs hat in der Woche eher enttäuscht und setzte seine Seitwärtsbewegung fort.

Newsletter

Die besten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Token Economy und chinesische Geisterstädte: Deshalb scheitern die meisten Krypto-Projekte
Token Economy und chinesische Geisterstädte: Deshalb scheitern die meisten Krypto-Projekte
Kommentar

Was nützt die beste Verfassung, das beste Gesellschaftsmodell oder eben die beste Technologie, wenn die Menschen noch nicht dafür bereit sind?

SpeedReader: Brave-Browser gewinnt an Geschwindigkeit
SpeedReader: Brave-Browser gewinnt an Geschwindigkeit
Unternehmen

Der quelloffene Brave-Browser wartet mit einem neuen Feature auf. Mit dem Speedreader will das Brave-Team ein verbessertes Leseerlebnis anbieten.

Neue Strategien zum Schutz von Bitcoin & Co.
Neue Strategien zum Schutz von Bitcoin & Co.
Sicherheit

Kaspersky hat sich in Sachen Internet-Security seit geraumer Zeit einen Namen gemacht.

Asset-Tokenisierung in Singapur bald Realität?
Asset-Tokenisierung in Singapur bald Realität?
Blockchain

Nasdaq, Deloitte und Anquan vermelden Erfolg beim Test einer Plattform, die das Settlement von tokenbasierten Wertpapieren auf der Blockchain vereinfachen soll.

Angesagt

Exklusiv – Jean-Claude Trichet: „Ich kann Kryptowährungen überhaupt nichts abgewinnen“
Regulierung

Der ehemalige Präsident der europäischen Zentralbank EZB Jean-Claude Trichet hält Blockchain-Technologien für die weitere Entwicklung des weltweiten Finanzsystems für interessant.  

Schweiz: Bitcoin am Ticketautomaten
Bitcoin

Die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) führen den Verkauf von Bitcoin an ihren Ticket-Automaten ein.

„Die babylonische Gefangenschaft“ – Cardanos Michael Parsons tritt zurück
Altcoins

Die Cardano Foundation hat einen Personalwechsel angekündigt. Demnach wird der Vorsitzende des Stiftungsrates Michael Parsons nicht länger Teil des Teams sein. 

Warum fällt der Bitcoin-Kurs? Die Sache mit der Marktkapitalisierung
Kommentar

Überall liest man: Der gesamte Markt hat 24 Milliarden US-Dollar verloren.