Invesco: Blockchain ETF nun auf London Stock Exchange handelbar

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Zwar kein Bitcoin ETF jedoch immerhin ein Blockchain ETF: Seit Montag, dem 11. März, kann man auf der London Stock Exchange den Blockchain ETF aus dem Hause Invesco handeln. Dabei investiert die Investmentgesellschaft Invesco in diverse Unternehmen, die sich mit der Blockchain-Technologie auseinandersetzen bzw. diese verwenden, um ihre Produkte zu verbessern.

Die Einführung eines Bitcoin ETF gilt nach wie vor als Heilsversprechen in der Krypto-Community. Die Hoffnung dahinter ist vor allem die Signalwirkung einer etwaigen Zulassung. Wenn eine offizielle Behörde wie etwa die Securities and Exchange Commission aus den USA einen sogenannten außerbörslichen Fonds zulassen würde, so die Hoffnung, würde das neues Geld in den Krypto-Kreislauf spülen. Zwar gelten aktuelle Projekte wie etwa der Bitbond STO als durchaus vielversprechend. Doch so richtig hat das Bitcoin-Ökosystem noch nicht aus dem Tränental gefunden.

Invesco Blockchain ETF investiert in Technologie-Unternehmen

Umso erfreulicher dürfte die Nachricht sein, dass es nun einen neuen Blockchain ETF gibt. Wie die Financial Times berichtet, kann man diesen seit Montag, dem 11. März, auf der London Stock Exchange handeln. Der Invesco Elwood Global Blockchain ETF hat aber zunächst nur indirekt mit der Kryptowährung Bitcoin zu tun. Vielmehr investiert er in ausgesuchte Unternehmen, die die Blockchain-Technologie, die durch die Kryptowährung so bekannt wurde, verwenden. Dazu zählt etwa das Unternehmen namens Taiwan Semiconductor Manufacturing. Selbige stellt etwa Mining-Chips her, die man für das Schürfen von Kryptowährungen benötigt.

Zum Korb der Unternehmen des Invesco Elwood Global Blockchain ETF zählt außerdem die CME Group. Dabei handelt es sich um jenen Börsenbetreiber, der einst für die Einführung des Anlagevehikels Bitcoin Futures verantwortlich war. Weitere Unternehmen, so die Financial Times weiter, sind Technologieunternehmen wie Apple, Intel oder Advanced Micro Devices. Insgesamt zählt das Portfolio, in das man mit dem Invesco Elwood Global Blockchain ETF investiert, 48 Unternehmen.

Dennoch: Mit einem Bitcoin ETF hat das Ganze wenig zu tun. Zwar ist dieser laut einem SEC-Mitglied nur eine Frage der Zeit, auch gibt es definitiv Gründe, die für die Zulassung sprechen. Regulierungsbehörden sowie Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörden tun sich weltweit nach wie vor schwer mit der Regulierung von dezentralen Systemen.

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