Regulierungs-ECHO Im Schatten der US-Wahl – China schmiedet am digitalen Yuan

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 4 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

China - Digitaler Yuan auf chinesischer Karte

Quelle: Shutterstock

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Im Schatten der US-Wahl und der anhaltenden Corona-Pandemie schmieden Zentralbanken weltweit weiter an der Regulierung von Kryptowährungen und nicht zuletzt ihren eigenen Digitallösungen. Vor allem China prescht dabei weiter voran.

Vertrauen durch DLT: Wie die Blockchain das US-Wahlsystem revolutionieren könnte

Kaum etwas wird dieser Tage so heiß diskutiert, wie die US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen und ihre möglichen Konsequenzen. Die Entscheidung, wer die kommenden Jahre das Schicksal der Vereinigten Staaten bestimmt, sieht die Weltgemeinschaft als wegweisenden Meilenstein. Darüber hinaus könnte das Wahlchaos jedoch auch für das Abstimmungsprozedere an sich einen Knackpunkt darstellen. Eine Möglichkeit, Manipulationsrisiken zu vermeiden, bieten hier Blockchain-Technologien. Im Gastbeitrag beschreibt Reiner Schmidt für BTC-ECHO, welchen Nutzen Distributed-Ledger-Lösungen für das US-Wahlsystem bereithalten.

Corona-Maßnahme: Schweizer Stadt lanciert Blockchain-Hilfsprogramm „ecoo“


Derweil hält die COVID-19-Pandemie die weltweite Wirtschaft weiter in Atem. Die Schweizer Stadt Wetzikon setzt im Kampf gegen die Folgen des Corona-Virus nun auf Kryptowährungen. Um die lokale Wirtschaft zu unterstützen, hat die Gemeinde angekündigt, das Blockchain-Programm namens „ecoo“ ins Leben zu rufen. Über eine entsprechende App will die Lokalverwaltung dabei WetziKoins – Gutscheine für heimische Geschäfte – an die Bürger verteilen.

The Trust Machine: Blockchain-Technologie könnte nukleare Abrüstung beschleunigen

Was angesichts US-Wahlen und Pandemien dieser Tage häufig in den Hintergrund rückt, sind die zahlreichen bewaffneten Konflikte und Kriege, die rund um den Globus weiter schwelen. Nicht selten – wie etwa im Falle von Indien und Pakistan – stehen sich dabei Atommächte direkt gegenüber oder aber eine Konfliktpartei könnte Nuklearwaffen als ultima ratio einer offenen Auseinandersetzung zu Rate ziehen. Das Zentrum für Wissenschafts- und Sicherheitsstudien des Londoner King’s College forscht deshalb derzeit nach einer „unpolitischen“ Lösung für die nukleare Abrüstung – und nimmt nun die Blockchain ins Visier.

Dezentrale Daten: Die Deutsche Bundesbank und Ocean Protocol kooperieren

Von Kryptowährungen hält man hier zwar erfahrungsgemäß wenig. Die Deutsche Bundesbank will nun jedoch ebenfalls Blockchain-Technologien für sich nutzen. Hierfür sind die heimischen Währungshüter nun eine Kooperation mit dem IT-Unternehmen Ocean Protocol eingegangen. Gemeinsames Ziel soll es sein, ein dezentrales Netzwerk zu schaffen, das den Mitarbeitern der Behörde einen permanenten und symmetrischen Zugriff auf Daten gestattet.

Digitales Zentralbankgeld: Australische CBDC auf der Ethereum Blockchain?

Die australische Zentralbank scheint indes wohl nun doch die Potentiale einer eigenen Digitalwährung in den Blick nehmen zu wollen. In einer offiziellen Pressemitteilung berichtet die Reserve Bank of Australia von einer Partnerschaft mit der australischen Nationalbank, der Commonwealth Bank, Perpetual und ConsenSys. Gemeinsam will man nun die Potentiale eines digitalen Dollars ergründen. Dabei wollen die Banken ihren Blick vor allem auf den Großhandel legen. Eine CBDC hatte der Leiter des Bankenreferats für Zahlungspolitik noch vor Wochen von der Hand gewiesen.

Chinesische Volksbank preist erfolgreiche Pilotversuche

Das Reich der Mitte prescht in puncto CBDC derweil weiter munter voran. Laut Medienberichten pries der chinesische Zentralbankgoverneur Yi Gang auf der Hong Kong Fintech Week nun den Erfolg erster Pilotversuche des digitalen Yuans. Bei Testläufen in zahlreichen chinesischen Städten wären dabei zuletzt bereits Transaktionen im Wert von rund 2 Milliarden Yuan (knapp 255 Millionen Euro) abgewickelt worden. Angesichts dieses astronomischen Ausmaßes winkte der Banker Spekulationen einer baldigen Markteinführung jedoch ab. Noch befinde sich der digitale Yuan weiter in der Entwicklung.

Hong Kong: Steht China hinter den neuen Krypto-Vorschriften?

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hong Kong scheint nun ihre Krypto-Gesetze weiter anziehen zu wollen. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters sollen künftig alle ansässigen Plattformen, die mit Kryptowährungen handeln, umfassenden Richtlinien unterworfen werden. Beobachter sehen darin das Werk des großen Drachens am Festland. Kryptowährungen, die nicht aus der eigenen Schmiede stammen, sieht Peking seit jeher kritisch. Hong Kong wiederum gerät derweil zusehends unter chinesische Kontrolle.

US-Justizministerium gelingt Doppelschlag gegen organisiertes Verbrechen

Abschließend sorgte auch das US-Justizministerium in der vergangenen Woche für Schlagzeilen. Denn im Kampf gegen das organisierte Verbrechen gelang der Behörde nun ein Doppelschlag. Im Zuge der Operation Egypto konnten die Ermittler zuletzt ein brasilianisches Betrügernetz dingfest machen und dabei rund 24 Millionen US-Dollar in Krypto-Werten sicherstellen. In den Schatten gestellt wurde die Nachricht jedoch von einer zweiten Nachricht seitens der Behörde: Laut dieser konnten bei einer Razzia im Zusammenhang des Dark-Net-Handelsplatzes Silk Road Bitcoins im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar sichergestellt werden.

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