Krypto-Regulierung Hong Kong: Steht China hinter den neuen Krypto-Vorschriften?

Christian Stede

von Christian Stede

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Christian Stede

Christian ist freiberuflicher Journalist. Er ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ein noch ungeahntes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitspotenzial bietet.

Hong Kong Proteste

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Offenbar wird es demnächst für Krypto-Börsen in Hong Kong verpflichtend, eine Lizenz bei der Aufsichtsbehörde SFC zu beantragen. Hinter der neuen Vorschrift könnte durchaus der Druck Chinas stehen.

Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters gibt es einen Kurswechsel in Hong Kong. Demnach werden alle Plattformen, die mit Kryptowährungen handeln, einer Regulierung unterworfen. Dies hat der Marktaufseher der Stadt am Dienstag verkündet. Bisher hat in Hong Kong das „Opt-in“-Verfahren gegolten. Hong Kongs Finanzaufsichtsbehörde Securities and Futures Commission (SFC) hat zwar im vergangenen Jahr bereits ein Regelwerk speziell für Krypto-Währungshandelsplattformen eingeführt. Dieses galt jedoch nur für diejenigen Plattformen, die mit einem offiziell als Wertpapier oder Future eingestuften Vermögenswert handeln. Auf rein digitale Assets spezialisierte Handelsplätze traf diese Regelung bislang nicht zu.

Dies ist eine bedeutende Einschränkung. Denn wenn ein Plattformbetreiber wirklich entschlossen ist, völlig abseits des regulatorischen Radars zu operieren, kann er dies dergestalt tun, dass er ausschließlich Krypto-Assets anbietet, die nicht unter die gesetzliche Definition eines Wertpapiers fallen.

Ashley Alder, Chief Executive der SFC

Hong Kong ist Heimat vieler großer Krypto-Börsen


Alder fügte hinzu, dass die Regierung von Hong Kong im Rahmen ihrer Anti-Geldwäsche-Gesetzgebung eine neue Lizenzierungsregelung vorschlägt. Nach dieser sind alle Krypto-Börsen, die in Hong Kong tätig sind oder sich an dortige Investoren wenden, verpflichtet, eine SFC-Lizenz zu beantragen.

In einem aktuellen Beitrag des Portals „beincrypto“ wird bereits vermutet, dass China hinter dieser neuen Vorschrift stecken könnte. Als Gründe dafür werden die erstarkten Bemühungen der chinesischen Zentralbank, ihre eigene digitale Währung zu lancieren, genannt. Außerdem operieren in Hong Kong so bedeutende Kryptobörsen wie Binance, OKEx und Huobi. Womöglich möchten die chinesischen Behörden diesen großen Platzhirschen das Feld nicht mehr unreguliert überlassen. Andere Finanzzentren in Asien wie Japan und Singapur haben bereits Lizenzregelungen, die eine Regulierung aller Kryptogeld-Handelsplattformen erfordern.

Finanzregulatoren auf der ganzen Welt prüfen noch immer, ob und wie sie die Kryptogeldindustrie regulieren sollen. Der Anlegerschutz und die Verhinderung von Geldwäsche sind dabei besondere Anliegen. Die Einstellung Chinas zu Bitcoin & Co. war bislang dabei eher restriktiv einzuschätzen. Wie genau die neuen SFC-Regularien aussehen, welche Kriterien die Plattformen erfüllen müssen, geht aus der Meldung nicht hervor. Der Fintech- und Krypto-Experte Adam Cochran weist in seinem Twitter-Account auf das Positionspapier der SFC aus dem Jahre 2019 hin. Darin sind den Plattformen nur Dienstleistungen für „professionelle Anleger“ gestattet. Sollte dieses nun in Kraft treten, wäre dies ein schwerer Schlag für die privaten Investoren und Verbraucher, die Kryptowährungen erstehen möchten.

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