Goldman Sachs warnt eindringlich vor Bitcoin Blase

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Goldman Sachs Logo auf einer Webseite wird mit Lupe vergrößert.
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Im Januar-Bericht von Goldman Sachs (GS) werden alle Anleger höchst eindringlich vor dem Bitcoin und der instabilen „Kryptowährungs-Manie“ gewarnt. Die zu erwartenden Kursverluste sollen extremer ausfallen, als der Crash der Dotcom-Blase im Jahr 2000. Mal wieder wird an die Tulpenmanie erinnert.

In dem PDF-Dokument, welches auf monatlicher Basis erscheint, werden die Kunden von den Analysten gewarnt, in Kryptowährungen zu investieren. Vergleiche mit der holländischen Tulpenmanie werden gezogen und angenommen, dass man später wahrscheinlich über die Anleger lachen wird, die heutzutage bereit waren, ihr Geld in die eigentlich wertlosen Coins zu stecken. Auf lange Sicht gesehen werden die Kryptowährungen ihren derzeitigen Kurs nicht halten können, glauben die Mitarbeiter der weltweit tätigen Wertpapierhandelsfirma.


Kritisiert wird in dem Papier auch, dass Bitcoin-Transaktionen bis zu zehn Tage dauern können. Es gebe zu große Preisunterschiede, wenn man die Kurse der einzelnen Online-Handelsplattformen miteinander vergleicht. Auch die vergleichsweise hohen Transfer-Kosten beim Bitcoin werden als Minuspunkt gewertet. Immerhin gehen die Analysten nicht davon aus, dass ein möglicher Crash von Bitcoin & Co. die Weltwirtschaft zum Einsturz bringen könnte.

Offenbar hat bei GS der Wind in den letzten Monaten gedreht: Noch im Oktober des Vorjahres gab das Unternehmen bekannt, dass man zwischenzeitlich mit dem Gedanken gespielt hat, den eigenen Kunden den Handel mit verschiedenen Kryptowährungen anzubieten. Weit weniger negativ ist man übrigens in Bezug auf die Blockchain-Technologie eingestellt. Goldman-Sachs-Manager Don Duet sagte im Jahr 2016, man müsse sich die Frage stellen, warum die Blockchain nicht schon früher erfunden wurde. Diese Innovation würde den Wandel vorantreiben und habe das Potential, allerorts die Finanzindustrie zu verbessern. Für Banken sei dies die “einzige Wahrheit“, so Duet in einem Podcast von vor zwei Jahren.

In der vergangenen Woche hatte man Warnungen vor Kryptowährungen von allen Seiten vernehmen können. So hatte eine Nachricht der Deutschen Bank an ihre Kunden explizit vor der hohen Volatilität gewarnt, die Kryptowährungen mit sich bringen. Auch ein amerikanischer Nobelpreisträger für Wirtschaft, Robert Shiller, hatte seine Bedenken bezüglich des Bitcoins als dominante Kryptowährung geäußert. Immerhin sind sich die Manager von Goldman Sachs mit der Unternehmensberatung Roland Berger in Sachen Blockchain einig – eine Studie ergab jüngst, dass die Technologie in den kommenden Jahren verstärkt Einzug in die Finanzbranche halten wird.

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