Global Trade Connectivity Network verbindet Hongkong und Singapur

Quelle: Flags of Singapore and Hong Kong divided diagonally via shutterstock

Global Trade Connectivity Network verbindet Hongkong und Singapur

Über 20 Banken haben angekündigt, sich dem Global Trade Connectivity Network von Hongkong und Singapur anzuschließen. Das auf der Blockchain basierende Netzwerk soll den Handel zwischen den beiden Finanzzentren vereinfachen und die Kommunikation verbessern.

Die Monetary Authority of Singapore und die Hong Kong Monetary Autority haben am 15. November ein Memorandum of Understanding in Singapur ausgetauscht. Grundlage des Memorandum ist es, das Trade Connectivity Network zu gründen. Das Netzwerk soll eine grenzübergreifende Infrastruktur bereitstellen, um den Handel mit Hilfe der Blockchain-Technologie zu digitalisieren.

Laut Ankündigung der beiden Metropolen auf dem Fintech Festival am Dienstag könnte das Global Trade Connectivity Network neue globale Standards für die Milliarden-Dollar-Industrie setzen. Mit der Kooperation will man hauptsächlich die Ineffizienzen des auf Papiergeld basierenden Finanzsystem auflösen. Anstatt einer zeit- und arbeitsaufwändigen Organisation der Transaktionen mit Intermediären könnte die Blockchain dazu beitragen, diese Prozesse enorm zu vereinfachen. Mittels Smart Contracts & Co. könnten viele der Prozesse automatisiert werden.

Ziel der Finanzallianz ist es also, globale Handelsflüsse, die über die beiden Partner laufen, zu bündeln. Singapur soll dabei für den Verband südostasiatischer Staaten (ASEAN) und Hongkong für China zuständig sein. Ein Blick auf die neu angekündigten, erweiterten Smart-Contracts von Fujitsu könnte bei der Entwicklung hilfreich sein.

Die Basis des Global Trade Connectivity Network

Das Global Trade Connectivity Network ist die Besiegelung einer bereits bestehenden Kooperation von China und Singapur in Sachen Blockchain & Co. So hatten wir erst kürzlich darüber berichtet, dass die führenden Krypto-Börsen Chinas ihren Sitz nach Hongkong verlegt hatten. Nach dem Verbot der Krypto-Börse Bitkan durch die chinesischen Behörden fühlten sich die Besitzer der Börsen gezwungen nach Hongkong umzusiedeln, da es sich dabei um eine Sonderverwaltungszone handelt. Die Behörden hatten zuvor ICOs und den Tausch von Krypto- in Fiatwährungen für illegal erklärt.

Die Börsen und Trader haben daraufhin die Umstellung auf P2P-Netzwerke befeuert. Trotz Inhaftierung der Betreiber haben die Börsen ihren Standort verlegt. Auch in Singapur sind die Behörden im Vergleich zu China eher offen gegenüber Bitcoin & Co. eingestellt, was den Zusammenschluss von Hongkong und Singapur begünstigt.

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