Fachkräftemangel im IT-Bereich auf Höchststand – Gefahr für Krypto-Start-ups?

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Der Fachkräftemangel im IT-Sektor hat einen vorläufigen Höchststand erreicht. Ganze 82.000 Stellen blieben zum Jahreswechsel unbesetzt. Dies ergibt eine aktuelle Studie des Branchenverbandes Bitkom. Vor allem für Krypto-Unternehmen und Blockchain-Start-ups könnte dies Grund zur Sorge sein. Hier ist der Hunger nach Talenten groß. Aufgrund hoher Gehaltsvorstellungen dürften sich Berufseinsteiger und Spezialisten in Zukunft jedoch vor allem an zahlungskräftigen IT-Riesen orientieren.

Längst gilt der Fachkräftemangel als scheinbar allgegenwärtiges Schreckgespenst. Eine Studie des Branchenverbandes Bitkom hat nun ergeben: Während der Zukunftssektor IT stetig wächst, verschärft sich vor allem hier die Suche nach Spezialisten dramatisch.


So habe der Mangel an IT-Fachkräften mit einem Anstieg von knapp 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr zum Jahreswechsel in Deutschland seinen bisherigen Höchststand erreicht. Ganze 82.000 freie Stellen blieben 2018 unbesetzt. Gesucht werden dabei vor allem Programmierer, Projektmanager und Anwendungsbetreuer, so die Befragung unter über 800 Unternehmensleitern und Personalverantwortlichen.

„Quer durch alle Branchen werden IT-Spezialisten händeringend gesucht“,

fasst Bitkom-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder die Ergebnisse der Befragung zusammen. Während Unternehmen derweil davon ausgehen, dass sich die Einstellungsnot auch in Zukunft fortsetzen werde, warnt er:

„Jede offene Stelle bedeutet einen Verlust. Einen Verlust von Wertschöpfung, ein Weniger an Innovationen – und das gilt schon lange nicht mehr nur für die IT-Branche, sondern die gesamte Wirtschaft und den öffentlichen Bereich.“

Den befragten Unternehmensführern zufolge lägen die Wurzel der dramatisch anmutenden Leerstellen einerseits in der fehlenden Qualifikation und Kompetenz der Bewerber. Andererseits scheitere die Einstellung jedoch auch an zu hohen Gehaltsvorstellungen. Drei von vier Unternehmen etwa beklagen zu hohe Lohnforderungen der Bewerber.

Talenthunger im Krypto-Sektor – droht der Stillstand?

Vor allem im Krypto-Sektor dürfte diese Sorge präsent sein. Denn hier ist der Hunger nach neuem Talent besonders groß. So trotzte der Branchenmarkt dem Jobportal Glassdoor zufolge entschieden dem vergangenen Bärenjahr. Derzeit boomen Jobanzeigen mit Blockchain-Bezug. Allein die Stellenanzeigen US-amerikanischer Blockchain-Unternehmen stiegen 2018 um das Dreifache.

Auch hierzulande haben Fachkräfte bei der Jobsuche derzeit leichtes Spiel. Wie eine aktuelle Untersuchung des Jobservices Adzuna zeigt, lauern auf jede offene Stelle in Deutschland rein statistisch nicht mehr als 18 Bewerber.

Während sich der Krypto-Sektor damit als Schlaraffenland für IT-Fachkräfte mausert, verfügen jedoch besonders kleine Unternehmen und Blockchain-Start-ups oftmals nicht über das nötige Kleingeld, um begabte Spezialisten in ihren Reihen zu verpflichten.

„Bei guter Qualifikation können sie sich den Job in der Regel aussuchen. Das führt dazu, dass gute Kandidaten für viele Unternehmen kaum zu bezahlen sind“,

gibt Bitkom-Geschäftsführer Rohleder zu bedenken.

So wird der Kampf um Fachkräfte mit zahlungskräftigen IT-Riesen erbittert gefochten. Im Angesicht der in die Höhe schießenden Gehaltsvorstellungen könnte sich der Mangel an IT-Experten damit für die Krypto-Branche zur Wachstumsbremse entwickeln.

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