Erfolgreicher Startschuss für Finledger – Deutsche Banken testen Schuldschein-Plattform

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Ein Zusammenschluss der Helaba, DekaBank, dwpbank und der DZ Bank verkündet in dieser Woche den erfolgreichen ersten Test seiner Blockchain-Plattform Finledger. Diese ermöglicht den Banken die vollständig automatisierte Herausgabe und Verwaltung von Schuldscheinen. Nun soll die Plattform zunächst in einem zweiten Probelauf zum Einsatz kommen. Künftig wollen die Banken die Technologie dann branchenweit etablieren.

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Wer auf die Finanznachrichten blickt, dem mag es scheinen, als wären es hauptsächlich die internationalen Marktgrößen wie J.P. Morgan oder UBS, die Distributed-Ledger-Lösungen in ihrem Geschäft zum Einsatz bringen. Dass sich die Blockchain-Technologien jedoch auch hierzulande und vor allem bei kleineren Geldhäusern auf dem Vormarsch befinden, zeigt die Plattform Finledger, ein Zusammenschluss mehrerer deutscher Banken.

Wie die Hessische Landesbank Helaba, die DekaBank, dwpbank und DZ BANK an diesem Dienstag, dem 21. Mai, in einer Pressemitteilung verkünden, ist ihnen nun der erfolgreiche Start ihres gemeinsamen Blockchain-Projekts Finledger gelungen. Die Plattform ermöglicht den Banken die vollständig automatische Herausgabe und Verwaltung von Darlehen mithilfe von Schuldscheinen.

In einem Pilotversuch haben die vier Kredithäuser diese nun erstmalig intern zum Einsatz gebracht. Dabei ziehen sie ein zufriedenes Zwischenfazit für die künftige Einführung der Technologie. So könne der Blockchain-Einsatz nach Vorstellung der Banken den Verwaltungsaufwand des papierlastigen Schuldscheingeschäfts einerseits um die Hälfte heruntersetzen. Andererseits soll die dezentrale Automatisierung Bearbeitungsmängel in der derzeit noch manuellen Abwicklung ausräumen.

Marion Spielmann von der DekaBank, dem Wertpapierhaus der deutschen Sparkassen, gibt sich überzeugt von Finledger:

Die Möglichkeiten, die sich durch Nutzung einer Blockchain eröffnen, heben das Produkt Schuldscheindarlehen auf eine völlig neue Ebene. Das ist ein sehr gutes Beispiel, wie Digitalisierung Effizienzen über ganze Prozessketten heben kann und gleichzeitig die Attraktivität eines Produktes verbessert.

Finledger soll branchenweiten Standard schaffen

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, ebnet der erfolgreiche Abschluss dieser ersten Testphase nun den Weg für einen zweiten Probelauf. Dabei sollen Schuldscheine diesmal auch außerhalb der gemeinsamen Arbeitsgruppe externen Kunden angeboten werden.

Gelingt dieser Pilot ebenfalls, wollen Helaba & Co. Finledger daraufhin nicht nur im eigenen Tagesgeschäft zum Einsatz bringen. Künftig soll die Plattform auch anderen Kreditinstituten zur Verfügung stehen und der Technologie damit branchenweit zum Durchbruch verhelfen.

Wir richten unser Angebot nicht nur an die Kunden der beteiligten Banken, sondern werden die Plattform zukünftig der gesamten Branche zur Verfügung stellen. Damit setzt Finledger einen völlig neuen Marktstandard für die Bearbeitung von gehandelten Schuldscheinen,

fasst Peter Tenbohlen, Bereichsleiter der Abteilung Operations bei der DZ Bank, dem Zentralinstitut der Volksbanken, die Vision hinter Finledger zusammen.

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