ICO-Schlamassel Es geht um 200 Millionen US-Dollar: EOS-Investoren fordern Schadenersatz von Block.one

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Teilen
EOS (Symbolbild)
Jetzt anhören
BTC13,658.60 $ 4.44%

Die Geister die sie riefen: Eine Sammelklage fordert Schadenersatz von Block.one in Millionenhöhe.

Geschlagene drei Jahre nach dem Hype um Initial Coin Offerings (ICO) von 2017 fallen ICO-Emittenten die Folgen des Hypes immer noch auf die Füße. Zwar galten Token Sales seinerzeit durchaus als veritable Methode, um Kapital zu sammeln. Dass dem Geltungsbereich von Börsenrecht so recht nicht zu entkommen war, zeigt sich aktuell anhand der Vielzahl von Gerichtsprozessen im Nachgang zu ICOs.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].


Nun hat der Crypto Assets Opportunity Fund im Namen der EOS-Investoren eine Sammelklage bei einem US-Gericht eingereicht. Die Kanzlei fordert Schadenersatz von Block.one, die den ICO federführend organisiert hatten. Die Kläger werfen Block.one vor, gegen geltendes US-Börsenrecht verstoßen zu haben, da sich das Token Offering auch an US-Investoren gerichtet hatte. Dies, so die Klageschrift, hätte allerdings eine Registrierung bei der zuständigen Aufsichtsbehörde SEC vorausgesetzt.

Geld floss auch aus den USA

Die Konfliktlinie dürfte wohl an der Frage verlaufen, ob Block.one vorsätzlich gehandelt hat. Schließlich gelobt das Unternehmen, US-Amerikaner bewusst vom ICO ausgelassen zu haben, um möglichen Konflikten mit der Börsenaufsicht aus dem Weg zu gehen. Die Kläger sehen dies freilich etwas anders. So argumentieren die Anwälte, dass Block.one auf Konferenzen offensiv für EOS geworben hatten. Auch eine Werbeanzeige auf dem Times Square soll es gegeben haben.

Typischerweise bemühen Gerichte im Zusammenhang mit Klagen rund um das Thema ICOs den sogenannten Howey Test. Dabei handelt es sich um eine definierte Heuristik, die bei Wertpapieren Klarheit über ihren rechtlichen Status geben soll.

Die Bemühungen der Beklagten, die Nachfrage nach den EOS-Wertpapieren zu generieren und den Preis der EOS-Wertpapiere durch falsche Angaben in die Höhe zu treiben, waren erfolgreich,

heißt es in der Klageschrift. In anderen Worten wirft die Sammelklage Block.one vor, bewusst Gewinnerwartungen geschaffen zu haben. Dies ist insofern heikel, als dass es die These stützt, dass es sich bei EOS tatsächlich um eine Security („Wertpapier“) nach US-Recht handelt. In dem Fall hätte EOS aber bei der SEC als solche registriert werden müssen.

Um mögliche Schadenersatzansprüche geltend zu machen, müssten die Parteien aber zunächst klären, wieviel Geld überhaupt aus US-Investorenhand in EOS floss. Die Kläger beziffern die Summe auf etwa 200 Millionen US-Dollar. Bei einem Gesamtvolumen von vier Milliarden US-Dollar wäre dies entsprechend nur ein kleiner Teil des ICOs.

Block.one: Kritik reißt nicht ab

Zuletzt machte Block.one Schlagzeilen, als das Unternehmen bekannt gab, seinen Anteil an den Token für Votings einzusetzen. Kritiker der Top-10-Kryptowährung befürchteten daraufhin, dass Block.one damit überproportional viel Einfluss auf Entscheidungen ausüben könnte.

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren



Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

Kryptokompass #40

Der Finanzmarkt im Fegefeuer

Polkadot (DOT)

Der Brückenbauer für das Internet von Morgen

Peter Großkopf

Der Blockchain CTO oder „der Banker mit Mütze“

Bitcoin.de

Der Bitcoin-Marktplatz Made in Germany

BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter