Der anhaltende Bitcoin-Bärenmarkt zerrt an den Nerven vieler Privatanleger, aber der Norwegische Staatsfonds (NBIM) lässt sich davon nicht beirren. Nach Angaben von K33 Research wurde nun sogar ein Rekord aufgestellt: “Das indirekte BTC-Engagement von NBIM hat ein neues Allzeithoch erreicht und ist mit 11.549 BTC zum Ende des ersten Halbjahres 2026 in den fünfstelligen Bereich vorgestoßen”. Das entspricht einem Anstieg von 21,2 Prozent im ersten Halbjahr und 60,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings liegt der Fokus auf dem Wörtchen “indirekt”, denn von einer gezielten norwegischen Bitcoin-Strategie kann derzeit nicht die Rede sein.
“Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Engagement aller Wahrscheinlichkeit nach keine bewusste Maßnahme des Fonds ist, sondern vielmehr eine Folge seines breit diversifizierten Portfolios”, betont auch K33. Dennoch sei es eines der deutlichsten Beispiele für den Vormarsch von Bitcoin in den Mainstream-Finanzsektor. Seit 2022 hat NBIM sein indirektes Bitcoin-Engagement kontinuierlich ausgebaut, wobei die verschiedenen Treasury-Firmen der Haupttreiber sind, da sie ihre eigenen BTC-Bestände weiter aggressiv aufstockten.
Der mit Abstand größte Anteil entfällt auf Strategy, denn über die MSTR-Aktie hält NBIM indirekt umgerechnet 9.914 BTC – das sind rund 86 Prozent des gesamten Engagements. Dahinter folgen die japanische Treasury-Firma Metaplanet mit 671 BTC (5,8 Prozent) und das Mining-Unternehmen MARA mit 421 BTC (3,6 Prozent). Über Coinbase, Block und Tesla kommen nochmals 400 BTC dazu. Laut seiner jüngsten Veröffentlichung verfügt der Norwegische Staatsfonds über ein Vermögen von rund 2,4 Billionen US-Dollar, vorwiegend investiert in Aktien, Anleihen und Immobilien.

