Strategy will noch in diesem Jahr wieder Bitcoin kaufen. Das kündigte CEO Phong Le im Interview mit Fox Business an. Strategy werde “im Laufe des Jahres wieder mehr Bitcoin kaufen”, so Le. Zuletzt hatte das Unternehmen einen Teil seiner Bestände verkauft – und viele Bitcoin-Anleger in Angst versetzt.
Doch die Bilanz ist eigentlich eindeutig: Seit Jahresbeginn hat Strategy rund 175.000 Bitcoin gekauft und etwa 7.000 Bitcoin verkauft. Die Käufe übertreffen die Verkäufe damit um das 25-Fache. Die Erlöse aus den Veräußerungen flossen laut CEO Le in Dividenden für Vorzugsaktien, Aktienrückkäufe und den Aufbau von US-Dollar-Reserven.
Metaplanet verschiebt Bitcoin im Wert von 247 Millionen US-Dollar
Auch beim japanischen Bitcoin-Unternehmen Metaplanet sorgen größere Transaktionen für Aufmerksamkeit. Nach Daten von Arkham hat die Firma innerhalb von drei Stunden 3.881 Bitcoin im Wert von rund 247 Millionen US-Dollar verschoben.
Die Bitcoin sind jedoch nicht auf einer Krypto-Börse gelandet. Metaplanet hat sie aus seinen Cold Wallets auf neue Adressen geschickt, die ebenfalls unter der Kontrolle des Unternehmens stehen. Die Transaktionen liefern daher keinen Hinweis darauf, dass Metaplanet seine Bestände verkauft hat.
Ein vergleichbarer Vorgang war bereits im März zu beobachten. Damals verschob das Unternehmen knapp 5.000 Bitcoin nach mehreren Testtransaktionen auf neue Wallets.
Metaplanet will 210.000 Bitcoin erreichen
Metaplanet hält derzeit rund 43.000 Bitcoin, wie Daten von Bitcoin Treasuries belegen. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei etwa 96.000 US-Dollar. Bei einem Bitcoin-Kurs von rund 63.600 US-Dollar sitzt das Unternehmen damit auf einem unrealisierten Verlust von etwa 1,4 Milliarden US-Dollar.
Seit April 2024 baut Metaplanet seine Bitcoin-Reserven aus. Langfristig will das Unternehmen insgesamt 210.000 Bitcoin halten.


