Energieversorger Vattenfall forscht an Blockchain-Stromtransaktionen

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 1 Minute

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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In einer Pressemitteilung gab die Sparte Business Area Markets von Vattenfall bekannt, ein Peer-to-Peer Tradingsystem für den Energiemarkt zu testen.

Gemeinsam mit 22 anderen europäischen Energieversorgern soll so der Stromhandel optimiert werden. Unterstützung gibt es von dem Hamburger Unternehmen Ponton, das verschlüsselte Software für Handelsunternehmen entwickelt. Mit dieser Software sollen Order anonym aufgegeben und in einem dezentralen Auftragsbuch eingetragen werden können.


Das Proof-of-Concept wird bis Ende 2017 laufen. Sollte es erfolgreich verlaufen, dann wird beabsichtigt ein Live-Trading auf der Plattform zu ermöglichen.

Konkret erhoffen sich die Energieversorger von dem Blockchain-Projekt den Stromhandel ohne zentrale Marktplätze abwickeln zu können. Gegenwärtig findet der Stromhändel über Energiebörsen oder über Broker statt, was mit entsprechend hohen Gebühren verbunden ist. Das Absenken der Transaktionskosten könnte es so auch ermöglichen kleine Abnahmemengen, von beispielsweise privaten Haushalten, kosteneffizienter abzuwickeln.

BTC-ECHO



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