Crypto Valley Association: ICO Code of Conduct

Die im schweizerischen Zug beheimatete Crypto Valley Association hat gestern die Herausgabe eines Code of Conduct angekündigt, der Initial Coin Offerings betreffen soll. Dieser soll Richtlinien für die Durchführung von und Beteiligung an ICOs bieten und der Fundraising-Methode so eine noch größere Stabilität im Kanton Zug und in der gesamten Schweiz bescheren.



Die Crypto Valley Association (CVA) ist eine Schweizer Gesellschaft, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, die Entwicklung der Blockchain und von Kryptowährungen sowie deren Adaption in der Schweiz zu fördern. Mit Sitz im ebenfalls als Crypto Valley bekannten Kanton Zug verfolgt die CVA, die unter anderem auch durch die Regierung unterstützt wird, das Ziel, in der Schweiz ein weltweit führendes Blockchain-Ökosystem aufzubauen.

Im Zuge dieser Bemühungen ist auch die gestrige Ankündigung zu sehen, einen Code of Conduct herausgeben zu wollen, der alle relevanten Fragen zum Thema Initial Coin Offering regeln soll. Dieser umfasst neben allen rechtlichen Aspekten zudem moralische Einordnungen und Fragen der Sicherheit. Unter anderem werden Unternehmen, die einen ICO vorbereiten, dazu angehalten, sich bezüglich des gesamten Prozesses transparent zu verhalten und ihr Vorhaben verständlich darzulegen. Dabei soll deutlich werden, wie das durch den Token Sale eingenommene Geld eingesetzt werden und wie der angebotene Token im Rahmen des Ökosystems funktionieren soll.

„Angesichts der Innovations-Explosion rund um Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie ist es nicht überraschend, dass immer mehr Unternehmen und Organisationen das Instrument der ICOs als Einnahmequelle in Betracht ziehen. Die Crypto Valley Association möchte diese Innovation im Blockchain-Bereich unterstützen“,

erläutert CVA-Präsident Oliver Bussmann.

Bereits im vergangenen Jahr war BTC-ECHO das Crypto Valley als einer der innovativsten Blockchain-Hubs in Europa ins Auge gefallen. Zwischen 50 und 100 Blockchain-Start-ups sollen schätzungsweise in dem gesamten Kanton ansässig sein. Gründe für die hohe Attraktivität des Standorts Zug sind unter anderem die niedrige Steuerbelastung für Unternehmen gepaart mit einem regulatorischen Rahmen, der eher auf die Kräfte des Marktes als auf die Macht des Staates setzt und zudem auf eine überbordende Regulierung des Blockchain-Sektors verzichtet.

BTC-ECHO

Über Tobias Schmidt

Tobias SchmidtTobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Studium hat er im Fach Politik und Wirtschaft an der Universität Münster mit dem Bachelor abgeschlossen und war während seines Studiums zudem am Lehrstuhl als studentische Hilfskraft tätig. Darüber hinaus sammelte er berufliche Erfahrungen in der parlamentarischen Arbeit und in der strategischen Kommunikation, bevor er in das journalistische Fach wechselte. Seit 2017 widmet er sich der Blockchain-Technologie, wobei er sich insbesondere auf die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fokussiert.

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