Phönix aus der Asche Lisk kehrt auf die Krypto-Bühne zurück
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Asche liegt auf einem Lavastrom.

Quelle: Shutterstock

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2017 war Lisk in aller Munde. Nach einem fulminanten ICO versank das Start-up jedoch in der Versenkung. Nach einem Reifeprozess kehrt es nun auf die Krypto-Bühne zurück.

Wer den ICO Hype 2017 miterlebt hat, dem dürfte der Name Lisk (LSK) noch im Gedächtnis geblieben sein. Die Open-Source-Plattform war damals eines der heißesten Eisen im Krypto-Ofen. Schnell häufte das Start-up 2018 ein Unternehmensvermögen von 200 Millionen Euro an und erreichte eine Marktkapitalisierung von einer Milliarde Euro. Doch das große Ziel, eine Blockchain-Plattform zu bauen, auf der dezentrale Apps auf Sidechains laufen, wartete seit geraumer Zeit auf die Fertigstellung. Nachdem die Community vergeblich auf die Sidechains gehofft hatte, flaute der große Hype allmählich ab und es wurde still um das Berliner Projekt.


Als BTC-ECHO dem Start-up im August vergangenen Jahres einen Besuch abstattete, erklärte Gründer und CEO Max Kordek, dass man reifer geworden sei. “Mehr machen, weniger reden.” So laute das neue Mantra des Teams aus Entwicklern, Programmierern, Designern und Marketing-Experten. Und so blieb es ruhig, bis Lisk Anfang Februar einen Entwicklungsplan vorstellte, der als Roadmap aufzeigte, wie es mit dem Projekt weitergehen sollte. Seitdem scheint die Euphorie in der Community neu entfacht. Der LSK-Kurs konnte seit der Ankündigung zwischenzeitlich um ganze 715 Prozent zulegen. Aktuell rangiert LSK bei 8,64 US-Dollar. Das lag unter anderem auch daran, dass sich Lisk nun mehr und mehr von der medialen Abstinenz lossagte. Spätestens als Mitte März die Mitteilung um ein Blockchain Event folgte, bei dem man über den aktuellen Stand des Software Development Kit (SDK) informieren wolle, war die Aufmerksamkeit zurückgekehrt.


Lisk Blockchain-Event Ende Mai

Dieses Online-Event ist nun für Ende des Monats angesetzt. Dann sollen Entwickler endlich erfahren, wie sie den “Werkzeugbaukasten”, bestehend aus verschiedenen dApps, einsetzen können, um ihre eigene Blockchain zu programmieren. Darüber hinaus ist die Agenda der zweitägigen Veranstaltung ziemlich vollgepackt. So werden verschiedene Präsentationen zu diversen Themenbereichen gehalten. Darunter Live-Demos, Updates und der jährlich stattfindende “Hackathon”, bei dem gemeinsam mit der Community versucht wird, technische Probleme zu lösen. Der Hauptfokus liegt jedoch bei der Vorstellung der “Interoperabilitätslösung”, zwischen den Sidechains und der Lisk-Mainchain.

Denn auch heute noch setzt Lisk auf die Sidechain-Ökonomie. Dabei bekommt jede dApp ihre eigene Chain. Die Sidechains sollen dann über Interblockchain Communication mit der Mainchain und untereinander verbunden werden. Inwieweit sich die daraus ergebenen Probleme beheben lassen, wird man zwischen dem 21. und 22. Mai sehen. Viel wichtiger dürfte wohl die Frage sein, ob Lisk kurstechnisch an alte Zeiten anknüpfen kann. Der Wechsel der Unternehmensphilosophie scheint dem Unternehmen jedenfalls gutgetan zu haben.


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