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Moneyback-Garantie? Telegram: Rohrkrepierer TON zieht Rechtsstreitigkeiten nach sich

Eine Gruppe von Investoren will eine Entschädigung von Telegram für das ICO von TON verklagt das Messenger-Unternehmen in London.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Da Vinci Capital hat Berichten zufolge vor einem Londoner Gericht Klage gegen Telegram eingereicht. Es geht dabei um das Geld von Investoren, das in die GRAM-Token geflossen war, die nie auf den Markt kamen. Mittlerweile hat TON-Labs-Technologieleiter Mitja Goroschewski eingeräumt, dass diese nie auf den Markt kommen werden. In einem Interview mit dem russischen Sender RBC am Montag sagte Oleg Jelezko, der geschäftsführende Partner von Da Vinci, dass die Firma nun die Messenger-App verklagt. 

SEC schritt kurz vor geplantem Verkaufsstart ein

Vorausgegangen war ein Streit zwischen Telegram und der US-Börsenaufsicht SEC. Im Jahr 2018 gelang es Telegram, Kaufverträge für GRAM-Token im Wert von 1,7 Milliarden Dollar zu verkaufen, die die native Währung des Telegram Open Network (TON) sein sollten. Die SEC schritt am Vorabend des geplanten Netzwerkstarts ein und bezeichnete die Aktion als illegales Wertpapierangebot. Letztendlich musste Telegram das Netzwerk stilllegen und 1,2 Milliarden US-Dollar an Rückzahlungen leisten.

Die Investoren wollen den Messenger-Dienst verklagen, weil er ihnen angeblich nicht genug Zeit gegeben hat, um zu entscheiden, wie sie entschädigt werden wollen, nachdem das Projekt im April 2020 endgültig geschlossen wurde. Die Blockchain von TON lebt allerdings noch unter der Bezeichnung Free TON weiter.

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