ConsenSys-Gründer Joseph Lubin auf 13 Millionen US-Dollar verklagt

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Ein ehemaliger Mitarbeiter strebt rechtliche Schritte gegen Joseph Lubin, CEO des Blockchain-Unternehmens ConsenSys, an. Lubin, der überdies Mitgründer der Kryptowährung Ethereum ist, werden unter anderem Betrug, Vertragsbrüchigkeit und ungerechtfertigte Bereicherung vorgeworfen. Dabei geht es um Aktivitäten im Zusammenhang mit Token Foundry, einem weiteren von ConsenSys geförderten Unternehmen. Nun fordert der Ex-Angestellte eine Entschädigung in Höhe von über 13 Millionen US-Dollar.

Ein Ex-Mitarbeiter erhebt gegen den Ethereum-Mitründer Joseph Lubin Vorwürfe des Vertragsbruchs und der ungerechtfertigten Bereicherung. Das geht aus meheren Gerichtsdokumenten hervor. Darin fordert der Kläger Schadensersatz in Höhe von über 13 Millionen US-Dollar. Neben Lubin selbst gehören auch die Unternehmen Consensys und Consensys Token Foundry zu den Angeklagten. Bei dem Kläger handelt es sich um Harrison Hines, Gründer und ehemaliger Chef des Blockchain-Unternehmens Token Foundry.

Dies ist eine Klage auf Vertragsbruch […], ungerechtfertigte Bereicherung, Betrug und unbezahlte Gewinne, die sich aus den Handlungen der Beklagten im Zusammenhang mit dem als Token Foundry bezeichneten Geschäft ergeben, und zwar Schadenersatz in Höhe von 12.827.000 US-Dollar […] sowie 404.783 US-Dollar unbezahlte Gewinne,

heißt es dazu in einem Scheiben der Klägerseite vom 5. Juni 2019. Danach hatte die Rechtsvertretung Lubins 30 Tage Zeit, um auf die Vorwürfe zu reagieren. Die Reaktion von Lubins Anwälten erfolgte fristgerecht am 20. Juni. Darin forderten sie formal den Erhalt der Beschwerde, welche Harrison zuvor einer anderen Kanzlei zukommen gelassen hatte.

Vorwürfe gegen Lubin, ConsenSys und Token Foundry

ConsenSys fungiert in seiner Rolle als Blockchain-Inkubator unter anderem als Investor für Blockchain- und Krypto-Start-ups. Zu den geförderten Projekten gehört auch das ehemalige Unternehmen Harrisons, Token Foundry. Token Foundry ist eine Plattform für den Kauf und Verkauf von neuen Krypto-Token. Zu den bekannteren über Token Foundry abgewickelten Projekten gehört das Initial Coin Offering (ICO) der blockchainbasierten „Journalismus-Plattform“ Civil, das mit Einnahmen von knapp über einer Million US-Dollar sein Finanzierungsziel von acht Millionen US-Dollar indessen nicht erreichen konnte. Civil verkauft weiterhin seine CVL Token, jedoch lediglich als Mittel zum Zweck der Finanzierung und nicht mehr als integralen Bestandteil eines Ökosystems auf Blockchain-Basis.

Details zu den Vorwürfen gegen Lubin, ConsenSys und Token Foundry sind bislang nicht bekannt. Denkbar ist, dass die Schadensersatzforderung mit der im Dezember 2018 angekündigten Umstrukturierung von ConsenSys in Zusammenhang stehen. Das Blockchain-Unternehmen musste dem Bärenjahr 2018 unter anderem durch zahlreiche Entlassungen und Kürzungen für projektbezogene Mitteln Tribut zollen, wie Lubin in einem Blog-Post erklärte.

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