Coinbase bietet in Hawaii keine Bitcoin-Dienstleistungen mehr an

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

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Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Die Kryptowährungs-Börse Coinbase hat gestern bekannt gegeben, dass sie ihren Kundenservice auf Hawaii, aufgrund regulatorischer Änderungen, einstellt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

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Dem Startup wurde bereits letzten September von der Hawaii Division of Financial Institutions mitgeteilt, dass es Cashreserven äquivalent zu den Kryptowährungs-Kundeneinlagen vorhalten muss. Die Umsetzung der regulatorischen Anforderung verursacht so hohe Kosten, dass es für Coinbase wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht seinen Dienst auf Hawaii weiter anzubieten.

Als Konsequenz fordert Coinbase nun seine hawaiianischen Kunden auf, ihre Einlagen innerhalb der nächsten 30 Tage von ihren Konten abzuziehen. Darüber hinaus äußerte Coinbase, dass es auch Neuregistrierungen von Hawaiianern blocken werde.

Sollten sich die Bedingungen wieder verbessern, dann wäre Coinbase allerdings jederzeit bereit das Geschäft auf Hawaii wieder aufzunehmen, so das Startup.


Konkret heißt es:

“Auch wenn die gegenwärtige Situation zum Nachteil für die hawaiianischen Kunden ist, so hoffen wir doch, dass wir gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern in Hawaii die Gesetze so ändern können, dass wir zu einer gemeinsamen Lösung kommen. Wir sind optimistisch, da die Abgeordneten Hawaiis beschlossen haben, eine Arbeitsgruppe zum Thema Blockchain und digitale Währungen zu bilden.”

Es ist nicht das erste Mal, dass Coinbase seine Dienstleistungen für eine Region eingeschränkt hat. Im Juni 2015 kam es zu einer ähnlichen Situation durch die Wyoming Division of Banking, die ebenfalls entsprechende Casheinlagen von Coinbase gefordert hat.

BTC-ECHO


Englische Originalversion von Stan Higgins via CoinDesk

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