Regulierungs-ECHO China versus USA – das Wettrüsten hält an

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Quelle: Shutterstock

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Das Wettrüsten zwischen den USA und China geht in die nächste Runde. Während die Volksrepublik Kryptowährungen und Blockchain in dieser Woche mit in ihr offizielles Lehrprogramm für Parteikader aufnimmt, werden in den USA vermehrt Forderungen nach eigenen Blockchain-Initiativen laut. Bei der Entwicklung des E-Euros zeichnen sich derweil erste Lichtblicke ab.

Willkommen zum Regulierungs-ECHO. Das Wichtigste der vergangenen Woche zum Thema Regulierung rund um das Bitcoin-Ökosystem.

Anti-Bitcoin – China will mit CBDC den US-Dollar stürzen

Während rund um den Globus eifrig an digitalen Zentralbankwährungen geforscht wird, macht China Nägel mit Köpfen. Dass der digitale Yuan für das Reich der Mittel dabei alles andere als ein unbedeutsames Randexperiment ist, bezeugt die Volksrepublik in dieser Woche um ein Weiteres. In einer am 19. Mai herausgegebenen Erklärung unterstreicht die Kommunistische Partei, dass sie sich mit ihrer CBDC in direkte Konkurrenz zum Facebook Coin Libra stelle – ein deutlicher Hinweis auf die Expansionspläne im ökonomischen Kräftemessen mit den USA. Seit dieser Woche zählen Blockchain und Kryptowährungen zudem zum offiziellen Lehrprogramm an den chinesischen Kaderschulen.

US-Abgeordneter fordert Blockchain-Strategie

Auf der anderen Seite des großen Teiches sieht man solche Entwicklungen mit großer Sorge. Angesichts des chinesischen Vorpreschens mahnt der republikanische Kongressabgeordnete Brett Guthrie in einer Presseerklärung:

Wir dürfen uns nicht von China abhängen lassen […] Die USA sind eine Nation von Innovation und Unternehmen – und das müssen wir bewahren.

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Mit einem Gesetzesentwurf will er die US-Handelsbehörde FTC dazu veranlassen, unter anderem die Möglichkeiten staatlicher BlockchainAnwendung zu erforschen und dabei ein entsprechendes Empfehlungspaket für den Kongress zu erarbeiten. Dieses käme einer öffentlichen Blockchain-Strategie für die USA gleich.

Denkfabrik mahnt US-Verteidigungsministerium

Günstiges Fahrwasser für seine Initiative dürfte Guthrie dabei von der Value Technology Foundation erhalten, an der zahlreiche Unternehmen wie IBM, Accenture und Deloitte beteiligt sind. In einer Erklärung warnt die Denkfabrik in dieser Woche das US-Verteidigungsministerium, in puncto Blockchain-Anwendungen nicht hinter China und Russland zurückzufallen. In einem Paper warnt der Think-Tank:

Die beiden Supermächte, die die größte Bedrohung für die USA darstellen, investieren beide stark in die Forschung und Entwicklung der Blockchain-Technologie.

Von militärischer Warte böten Distributed-Ledger-Technologien den USA neben den Bereichen der Satellitenkommunikation, Waffensteuerung oder Cybersicherheit zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Diese gelte es zu nutzen.  

Brasilien veröffentlicht Digitalstrategie

Auf der Südhälfte des amerikanischen Kontinents könnte die Blockchain derweil schon bald im öffentlichen Sektor ankommen. In dieser Woche veröffentlichte die brasilianische Regierung ihre Digitalstrategie. In dieser ist unter anderem von der Einrichtung einer digitalen Plattform für öffentliche Dienstleistungen sowie der Zusammenlegung staatlicher Datenbanken und digitalen Ausweispapieren die Rede. Um die Potentiale von Blockchain-Technologien wird die Regierung bei der Umsetzung dieser Ziele nicht herumkommen.

CBDC im Anflug? Frankreich schließt erste Tests zum E-Euro ab

Auch in Europa scheint sich die bislang anhaltende Blockchain-Starre langsam zu lösen. Wie die Banque de France nun mitteilte, wurden erste Tests mit dem digitalen E-Euro erfolgreich abgeschlossen. Damit tut sich Frankreich bei der Entwicklung einer solchen digitalen Bezahlalternative in der Eurozone als Taktgeber hervor.

Mit Details hält sich die Bank jedoch bislang bedeckt. Der knappen Mitteilung lässt sich zunächst nur entnehmen, dass der getestete virtuelle Euro für die Anwendung im Interbankenhandel konzipiert sei. Ob und wann der E-Euro überhaupt die digitalen Geldbörsen der EU-Bürger erreicht, ist derzeit kaum abzusehen. Zunächst einmal seien weitere Testreihen geplant.

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