BTC-e ist wieder online

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Quelle: Mr Doomits via Shuttersock

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Die russische Bitcoin-Börse BTC-e ist nach einem Monat wieder online. Die Börse wurde im letzten Monat von den US-Behörden aufgrund von Geldwäsche stillgelegt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Die Seite ist nun wieder erreichbar, aber unter einer anderen Adresse: btc-e.nz.

Einige Nutzer haben sich darüber beklagt, dass sie sich nicht einloggen können. Dies bedeutet möglicherweise, dass bestimmte Länder, darunter die USA, geblockt sind. Es wurde außerdem berichtet, dass ein VPN bei der Umgehung dieses Geoblockings helfen konnte.

Bisher sieht es so aus, als würden die Nutzer nur auf das Chatten und Prüfen ihrer Wallets beschränkt sein. In einem Bitcoin Talk Post am Mittwoch erklärte in Vertreter der Börse, dass weitere Funktionen mit dem neuen Relaunch von BTC-e kommen werden. Das Rebranding von BTC-e geschehe in einem regulierten Umfeld durch die neue Investmentfirma.


CoinDesk berichtete bei seiner Prüfung, dass bereits über 3.200 Nutzer wieder auf der Seite aktiv waren.

Wie BTC-ECHO in der Vergangenheit berichtete, verhafteten griechische Behörden den russischen Staatsbürger Alexander Vinnik, welcher nach mehreren Vorwürfen angeblich die gestohlenen Gelder der Mt. Gox Börse auf BTC-e waschen ließ.

Nachdem auch die Domain von BTC-e von den amerikanischen Behörden eingefroren wurde, nutzten die verbleibenden Mitarbeiter von BTC-e einen alten Bitcoin-Talk-Account, um über die aktuellen Entwicklungen bei der Börse zu berichten.

Es wurde von BTC-e bereits angekündigt, dass ein Schuldtoken für die Kompensierung der konfiszierten Coins ausgestellt werden wird.

Nach dem Neustart der Webseite haben die Seitenbetreiber empfohlen, die Sicherheitseinstellungen zurückzusetzen bzw. zu aktualisieren.

In der Empfehlung heißt es: “Da die Daten beschlagnahmt wurden, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Daten kompromittiert sind. Dies ist der Grund, dass die Sicherheitseinstellungen zurückgesetzt werden müssen, um die Sicherheit zu gewährleisten”.

BTC-ECHO


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