Bitpanda wird zur Bitcoin-Börse: Broker sammelt 43,6 Millionen Euro in IEO

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Bitpanda hat mit dem Initial Exchange Offering von BEST 43,6 Millionen Euro einnehmen können. Das Geld soll in Bitpanda Global Exchange fließen, einem globalen Handelsplatz für Kryptowährungen, den der österreichische Bitcoin-Broker mit dem Ende des IEO lanciert hat.

Der österreichische Bitcoin-Broker hat das Initial Exchange Offering für seinen Plattform-Token BEST erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen mit Sitz in Wien konnte mit dem IEO 43,6 Millionen Euro einnehmen. Der Abschluss des IEO markiert den Start von Bitpanda Global Exchange – einem globalen Handelsplatz für Kryptowährungen, dem der Erlös des IEO zugute kommen soll.

Unser Ziel ist es, die Bitpanda Global Exchange als die größte Euro Exchange mit den niedrigsten Gebühren für das Trading von Fiat-zu-Krypto in der Industrie zu etablieren,

kommentiert Bitpanda-CEO Eric Demuth in einer Pressemitteilung zum Ende des IEO am 7. August.

Der Bitpanda Ecosystem Token (BEST) gewährt Nutzern der neuen Exchange unter anderem einen Rabatt auf Tradinggebühren sowie „vorrangigen Zugang zum kommenden Launchpad“ – Binance Coin (BNB) lässt grüßen.


Der Startschuss für den vier Wochen andauernden IEO fiel am 9. Juli. Der Verkaufspreis für den Token lag in diesem Zeitraum zwischen 9 und 10 Eurocent. Zu Redaktionsschluss handelt BEST auf der Bitpanda Global Exchange bei 8 Eurocent.

Bitpanda bleibt in Österreich

Bislang hat Bitpanda lediglich den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen sowie von physisch besichertem Gold und Silber gegen Fiatgeld angeboten. Auf der neuen Exchange können dagegen auch Kryptowährungen untereinander gehandelt werden.

Im April hat die österreichische Finanzaufsichtsbehörde FMA Bitpanda eine Zahlungsdienstleister-Lizenz erteilt. Für CEO Demuth ist das ein Beleg für das Vertrauen der Regulierer in den Krypto-Sektor. Für einen Exodus aus der Alpenrepublik gebe es deshalb bislang keinen Grund, im Gegenteil:

Wir haben in Österreich begonnen, zu einer Zeit, in der es keine Rolle gespielt hat, wo du ein Krypto-Business startest. Das hat sich bisher gut entwickelt. Wir bleiben jetzt in Österreich. Dort haben wir ein neues Büro gebaut, mit knapp 3.000 Quadratmetern Fläche. Also durchaus eine Zukunftsinvestition. Was die Regulierung angeht: Wir haben jetzt die PSD2-Lizenz von der Finanzaufsicht bekommen. Das war die schnellste Zahlungsdienstleisterkonzession, die jemals ausgegeben wurde. Das zeigt doch die Offenheit der Behörde gegenüber Krypto-Start-ups,

so Demuth im Mai gegenüber BTC-ECHO.


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