Regulierungs-ECHO Bitcoin und Co. im regulatorischen Dickicht der Zentralbanken
Moritz Draht

von Moritz Draht

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Während indische Bitcoin-Börsen klare Regularien einfordern, blickt die Europäische Zentralbank mit Misstrauen auf Stable Coins. Derweil könnte ein neuer Standard den pseudonymen Status von Bitcoin gefährden – und Telegram vertröstet seine Investoren. Das Regulierungs-ECHO.

Willkommen zum Regulierungs-ECHO. Das wichtigste der vergangenen Woche zum Thema Regulierung rund um das Bitcoin-Ökosystem.

Indische Bitcoin-Börsen üben Druck auf Zentralbank aus

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Das Krypto-Ökosystem hat nach wie vor einen schweren Stand im zweitbevölkerungsreichten Land der Erde. Zwar wurde ein Krypto-Kooperationsverbot der indischen Zentralbank jüngst durch das oberste Gericht (RBI) gekippt. Geändert hat sich durch die neue Sachlage jedoch nicht viel. In einem offenen Brief haben sich nun verschiedene Bitcoin-Börsen an die RBI gewandt und fordern klare Gesetzgebungen insbesondere hinsichtlich der Besteuerung des Krypto-Handels.

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In einem aktuellen Bericht fordert die Europäische Zentralbank (EZB) einen Rechtsrahmen für Stable Coins. Nicht zuletzt durch Facebooks Libra-Projekt forciert, sehen Währungshüter in der Token-Gattung eine Gefahr für die Finanzstabilität. Da es bislang keine übergreifenden Gesetze gibt und verschiedene Stable Coins unter verschiedene Vorschriften fallen, sieht die EZB hinsichtlich der Regulierung von Stable Coins noch Nachholbedarf.

Krypto-Trading: Ein neuer Standard gegen Geldwäsche mit Bitcoin und Co.

Die Financial Action Task Force hat im Kampf gegen Geldwäsche einen neuen Nachrichten-Standard entwickelt. Mit diesem soll die Verwendung von Kryptowährung für illegale Geschäfte unterbunden werden. Der neue Standard trägt den Namen IVMS101 und soll dabei helfen, Sender und Empfänger von Krypto-Transaktionen zu identifizieren. Der Pseudonyme Status von Bitcoin und Co. könnte somit bald Geschichte sein.

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Dass die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) der Einführung des Telegram Open Network einen Strich durch die Rechnung gemacht, fällt nun den Investoren auf die Füße. Um die Zeit bis zur möglichen Einführung frühestens nächstes Jahr zu überbücken, hält Telegram seine Anleger mit Rendite-Aussichten bei der Stange. So sollen Investoren, die ihr Geld nicht aus dem Projekt ziehen, einen „Treuebonus“ in Höhe von 10 Prozent erhalten. Der Messaging-Anbieter Telegram scheint folglich die Hoffnung noch nicht begraben, eines Tages den Segen der Regulatoren zu erhalten.

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