Bitcoin Suisse beantragt Schweizer Banklizenz

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Bitcoin Suisse will Banklizenz

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin Suisse hat eine Schweizer Banklizenz und eine Effektenhändlerlizenz bei der Schweizer Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA beantragt. Damit will das Unternehmen ihr Produktporfolio weiter ausbauen.

Wie Bitcoin Suisse in einer Pressemitteilung verlauten lässt, will es eine von der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA genehmigte Banklizenz erhalten. Das Unternehmen teilt ferner mit, dass es sich damit dem veränderten regulatorischen Umfeld im Alpenstaat anpassen will.

Bitcoin Suisse kann laut eigenen Angaben indes auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Demnach habe der Anbieter, der unter anderem mit Ethereum-Mitgründer Joseph Lubin zusammenarbeitet, im Jahr 2018 einen Reingewinn von 25 Millionen Schweizer Franken (22,5 Millionen Euro) erwirtschaftet. Im laufenden Jahr erweiterte man außerdem das Angebot auf insgesamt 125 Krypto-Anlagen sowie 6.000 Handelspaare.

Über Bitcoin Suisse

Das Unternehmen ist ein regulierter Schweizer Finanzintermediär, der unter anderem die Bereiche Brokerage, Storage und Kredite im Zusammenhang mit Kryptowährungen anbietet. Laut eigenen Angaben ist die Bitcoin Suisse mit einer Gründung im Jahr 2013 das älteste regulierte Krypto-Unternehmen der Schweiz.

Unternehmen trifft auf regulatorisch freundliches Umfeld

Mit ihren Plänen trifft die Krypto-Firma in der Schweiz mutmaßlich auf ein wohlwollendes Umfeld. Schließlich akzeptieren die beiden größten Online-Händler des Landes bereits seit März 2019 eine ganze Reihe an Zahlungsmöglichkeiten mittels Kryptowährungen. Darüber hinaus kann man bereits seit vergangenem Jahr Kryptowährungen an entsprechenden Geldautomaten erwerben. So haben etwa die Schweizer Bundesbahnen (SBB) eingeführt, dass man die größte aller Kryptowährungen an ausgewählten Ticket-Automaten kaufen kann.

Schließlich ist die Krypto- und Steuer-Oase Zug dafür bekannt, dass sie Unternehmen aus dem Blockchain-Sektor mit offenen Armen empfängt. Im sogenannten Crypto Valley sind zahlreiche Unternehmen aus dem Bitcoin-Ökosystem angesiedelt. Dazu gehören etwa der Blockchain-Inkubator ConsenSys, die Rechtsfirma MME sowie das Start-up Cryptovalley Labs.

Die Regierung der Schweiz hat außerdem bereits im Dezember 2017 eine Blockchain Taskforce gegründet, die sich mit den Entwicklungen rund um die aufstrebende Technologie auseinandersetzt.

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