Sparbuch neu gedacht Bitwala: Mit dem „Bitcoin-Sparbuch“ passives Einkommen generieren

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Frauenhände halten Sprschwein

Quelle: Shutterstock

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Bitwala hat das Angebot erweitert: Ab sofort können Kunden ein passives Einkommen mit ihren Bitcoin Beständen verdienen. Laut Unternehmen bis zu 4,3 Prozent.

Hodlern wird allgemein nachgesagt, dass sie gegenüber Bitcoin-Tradern das ruhigere Leben führen. Einfach Satoshis stapeln, am besten nach der Dollar-Cost-Averaging-Methode, und darauf warten, dass der Bitcoin-Kurs steigt. Durch das kürzlich durchgeführte Halving steigt die Aussicht auf langfristige Kursanstiege. Schließlich hat sich dadurch der Angebotsnachschub verknappt, BTC wird immer seltener. Anhänger der Stock-to-Flow-Ratio sehen durch das Halving sogar einen Bitcoin-Kurs von bis zu 288.000 US-Dollar als wahrscheinlich an.

Bitcoins verleihen und damit Geld verdienen


Bitwala bietet solchen Langzeit-Investoren nun die Möglichkeit, ihre Bestände zu vermehren. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilt, können Nutzer ab sofort per App ein Ertragskonto einrichten und dabei bis zu 4,3 Prozent Zinsen im Jahr für ihre eingelagerten BTC bekommen. Die Auszahlung soll jeden Montag erfolgen, Push-Benachrichtigung per App inklusive. Dazu arbeitet der Neobanking-Service mit dem Celsius Network zusammen, laut Pressemitteilung der weltgrößte Anbieter von Krypto-Krediten. Dabei sei es jederzeit möglich, die BTC wieder zurückzuholen, ferner gebe es keine minimale Einlagerungsfrist.

Über die Bitwala-App können Kunden ihre BTC also per Fingerbewegung dem Celsius Network überlassen und dabei Zinsen sammeln – durchschnittlich seien das 3,4 Prozent, so Bitwala weiter. Mit dem neuen Bitwala-Ertragskonto verspricht das Unternehmen aus Berlin ein passives Einkommen, das auf Langzeit-Anleger ausgelegt ist.

Ben Jones, Geschäftsführer des Unternehmens, sieht darin eine Möglichkeit, mit der Hodler ihre Gewinne maximieren können.

BTC ist der Goldstandard für das Internet of Value: Es gibt nur 21 Millionen Bitcoin, das ist unveränderbar. Das Bitcoin Halving halbiert jetzt die täglich geschaffenen Bitcoin um die Hälfte auf nur noch 900 BTC pro Tag. Das Rennen um die letzten rund 2 Millionen BTC ist damit eröffnet. Immer mehr Menschen vertrauen in Bitcoin. Bitwala ist die alltagstaugliche Brücke dazu. Mit unserem neuen Produkt bieten wir nun auch den Mini-Zinsen bei traditionellen Banken die Stirn, die mittlerweile eine Gefahr für die Altersvorsorge ganzer Jahrgänge sind. Wir partnern mit Celsius Network, dem weltweit führenden Anbieter für Endkunden im so genannten Bitcoin Lending.

Ben Jones, CEO von Bitwala
Bitwala Sparschwein

Das Unternehmen setzt mit dieser Neuerung einen weiteren Anreiz, um ihre 80.000 Kunden bei der Stange zu halten. Das Start-up aus Berlin zählt zu den First-Movern im deutschsprachigen Bereich, was die Schnittstelle von Banking und Kryptowährungen angeht.

Lending unter eigener Verantwortung

Während Bitwala unter der Aufsicht der deutschen Regulierung stehen, handelt es sich beim Partner-Netzwerk Celsius um ein US-amerikanisches Unternehmen. Im Risikoausschluss warnt Bitwala dementsprechend davor, dass das Unternehmen im Falle eines Bankrotts von Celsius nicht für Verluste aufkommen kann. Das Risiko tragen damit die Bitcoin-Hodler selbst.

Die Investoren tragen das volle Risiko bei einem Bankrott des Celsius Network. Das Celsius Network ist der einzige Schuldner für die Ansprüche der Investoren in Bezug auf das vereinbarte Einkommen und die Rückzahlung der verwendeten Kryptowährungen. Ob das Celsius Network den Ansprüche der Investoren in der Zukunft gerecht werden kann, hängt nur vom Erfolg dessen Geschäfts-Aktivitäten ab. Wenn das Celsius Network zahlungsunfähig wird (zum Beispiel bei einem Bankrott), werden die Investoren den kompletten Verlust seines Investments verkraften. Das gilt auch für das Einkommen, das sie zwar verdient hatten, aber noch nicht ausgezahlt wurde.

Aus dem Disclaimer zum Lending-Programm. (Freie Übersetzung)

Hier gilt wie immer bei Bitcoin & Co.: Not Your Keys, Not Your Coins.

Auf Nachfrage von BTC-ECHO ergänzt Bitwala, dass das Celsius Network mit über 150 institutionellen Kreditnehmern zusamenarbeite, die ein strenges Clearingverfahren duchliefen. Die Kredite seien überbesichert (150%), was bedeute, dass Krypto-Assets oder Fiat vom Kreditnehmer als Sicherheit zur Verfügung gestellt würden. Für diese Kreditnehmer biete der Krypo-Kreditmarkt Zugang zu Vermögenswerten für Hande, Arbitrage oder Market-Making-Geschäfte.

Disclaimer: Diese Zeilen stellen keine Investmentberatung dar.

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