Bitcoin-Scams: Zwei-Jahres-Bilanz der SEC nur mäßig erfolgreich

Quelle: Shutterstock

Bitcoin-Scams: Zwei-Jahres-Bilanz der SEC nur mäßig erfolgreich

Wie aus Berichten hervorgeht, ging die Securities and Exchange Commission in den letzten beiden Jahren gegen insgesamt 90 Bitcoin-Scams vor. Dabei konnten sie jedoch nur einen Teil der Opfer entlohnen. Einer der größten Scams, an der die Behörde nach wie vor nagt, ist der Betrugsfall BitConnect.

Es sind nicht gerade News, die Bitcoin-Bullruns hervorrufen: Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC hat in den letzten beiden Jahren insgesamt 90 Krypto-Scams zur Strecke gebracht. Dennoch konnten sie nur einen Bruchteil des ergaunerten Geldes an die verprellten Opfer zurückzahlen – bisher sind das insgesamt 36 Millionen US-Dollar. Das geht aus Berichten des Wall Street Journal hervor.

Bitcoin-Scams nicht immer als solche erkennbar

Das Problem, vor dem die Behörde stehe, sei vor allem der schmale Grat zwischen Scam und tatsächlichem Token-Projekt. Mangels eindeutiger Richtlinien und der Anonymität vieler Krypto-Projekte sei es bisweilen schwer, Scams als solche zu erkennen. Dennoch gab die Behörde gegenüber dem Magazin an, dass die wiederholten Warnungen der SEC sowie ihr striktes Vorgehen Signalwirkung habe. So erwarte man in kommender Zeit zunehmend weniger Scams.

BitConnect stellt SEC weiterhin vor Probleme

Ein weiteres Problem, das sich vor allem für Anleger ergibt: Die Behörden seien weniger darauf aus, das Geld für die Anleger zurückzubekommen, als deren Urheber zu Fall zu bringen. So seien zwar 36 Millionen US-Dollar an Investoren zurückgezahlt worden. Allein beim Betrugsfall BitConnect seien jedoch schätzungsweise eine Milliarde US-Dollar verloren gegangen. Auch hier ermittelten die Behörden laut Bericht nach wie vor, jedoch seien die Erfolgsaussichten für die verprellten Anleger auch hier eher dürftig. Einige Sprecher der Behörde sowie vom Wall Street Journal befragte Anleger befürchteten, dass das investierte Kapital für immer verloren sei.

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

BTC-ECHO

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
Regulierung

Japans Finanzbehörde FSA übt Kritik an Fisco. Bei Fisco handelt es sich um die Betreibergesellschaft der Bitcoin-Börse Zaif, die im September 2018 Ziel eines Hacking-Angriffs wurde. In einem Bericht ist die Rede von fehlender regulatorischer Compliance.

Bitcoin-Regulierung: Die Forderungen der FATF
Bitcoin-Regulierung: Die Forderungen der FATF
Regulierung

Das Thema Bitcoin-Regulierung wird auf internationaler Ebene konkreter. Die Anti-Geldwäsche-Organisation Financial Action Task Force (FATF) sieht vor, dass Krypto-Exchanges Transaktionsinformationen über Empfänger und Absender speichern und bei Bedarf offenlegen sollen. Die neuen Richtlinien sollen sowohl Anbieter von Krypto-Services als auch Regierungen in die Pflicht nehmen.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Finde einen Job mit Zukunft

    Aktuell

    TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
    TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
    Szene

    TenX-CEO Tobias Hoenisch stellt sich in einem sogenannten AMA (ask me anything, etwa „frag mich irgendetwas“) Fragen der Community. Zwischen PR-Sprech und Appeasement wird klar: Das Start-up aus Singapur steht vor gewaltigen Herausforderungen.

    Wie man mit Stable-Coin-Arbitrage Gewinne generiert
    Wie man mit Stable-Coin-Arbitrage Gewinne generiert
    Sponsored

    Stable Coins wie USDT, PAX, TUSD, USDC oder DAI Maker gelten beim Bitcoin-Trading als sicherere Häfen. Die Stable-Coin-Arbitrage bietet zudem eine Möglichkeit, mit dem Handel der „stabilen Münzen“ Gewinne zu generieren.

    TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
    TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
    Tech

    Die Blockchain-Technologie bringt frischen Wind in den Immobilienhandel. Auch Häuser können nun mithilfe von Distributed Ledger den Besitzer wechseln. Jüngst machte auch der Gründer der Newsseite TechCrunch von dieser Möglichkeit Gebrauch.

    Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
    Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
    Regulierung

    Japans Finanzbehörde FSA übt Kritik an Fisco. Bei Fisco handelt es sich um die Betreibergesellschaft der Bitcoin-Börse Zaif, die im September 2018 Ziel eines Hacking-Angriffs wurde. In einem Bericht ist die Rede von fehlender regulatorischer Compliance.

    Angesagt

    Zcash-Update soll Skalierung deutlich verbessern
    Altcoins

    Der Privacy Coin Zcash hat eine Lösung für die Skalierbarkeit angekündigt. Mit einem Sharding-Protokoll inklusive neuer Blockchain soll die Welt künftig bezahlen können.

    Bitcoin-Regulierung: Die Forderungen der FATF
    Regulierung

    Das Thema Bitcoin-Regulierung wird auf internationaler Ebene konkreter. Die Anti-Geldwäsche-Organisation Financial Action Task Force (FATF) sieht vor, dass Krypto-Exchanges Transaktionsinformationen über Empfänger und Absender speichern und bei Bedarf offenlegen sollen. Die neuen Richtlinien sollen sowohl Anbieter von Krypto-Services als auch Regierungen in die Pflicht nehmen.

    Bitcoin-Mining-Verbot in Iran: Stromverbrauch stark angestiegen
    Bitcoin

    Da der jährliche Stromverbrauch um sieben Prozent gestiegen ist, erklärt die iranische Elektrizitätsagentur das Bitcoin Mining für illegal. Damit steht eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Bitcoin-Beschaffung unter Strafe.

    BIZ warnt: Big-Techs könnten Stabilität gefährden
    Regulierung

    Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt in ihrem jüngsten Bericht davor, dass sich weltweite Tech-Konzerne zu systemrelevanten Finanzakteuren entwickeln. Gleichzeitig jedoch besäßen Facebooks Libra & Co. mit Blick auf finanzielle Inklusion und Effizienz wegweisendes Potential für die Branche. Vonseiten der Gesetzgeber gelte es deshalb nun, entsprechende Bedenken gegenüber den ‚Big-Techs‘ – etwa in den Bereichen Datenschutz und Wettbewerbsrecht – auszuräumen.

    ×

    Du bist Anfänger und möchtest einfach in Bitcoin & Krypto investieren? Wir empfehlen eToro!

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 66% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.