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Die Jagd geht weiter SEC: Dropil-Gründer sollen ICO-Einnahmen veruntreut haben

Die SEC hat erneut Urheber eines ICOs an die Kandare genommen. Diesmal geht es um mehr als „nur“ eine fehlende Registrierung.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Baumkronen im Fadenkreuz

Beitragsbild: Shutterstock

Die US-Börsenaufsicht SEC hat mit der Trading-Plattform Dropil das nächste Krypto-Projekt zur Regulatorenbrust genommen. Neben dem Vorwurf des Verkaufs nicht registrierter Wertpapiere, mit dem die SEC üblicherweise gegen ICOs zu Felde zieht, geht es diesmal auch um Betrug. So sollen sich die Initiatoren des ICOs – drei Kalifornier – im Jahr 2018 die eigenen Taschen mit dem Erlös aus dem Verkauf von DROP-Token gefüllt haben.

Dropil und seine Gründer täuschten Investoren über die Verwendung von Investorengeldern und veruntreuten Investorengelder, indem sie sich selbst eine nicht offengelegte Vergütung aus den beim Verkauf von DROPs eingenommenen Geldern zahlten. Von den fast 1,9 Millionen Dollar die in der ICO-Phase aufgebracht wurden, wurden etwa 1,4 Millionen Dollar auf die persönlichen digitalen Vermögenskonten von McAlpine, Matar und O’Hara überwiesen,

Quelle: Anklageschrift

heißt es in der Anklageschrift, die von der SEC am 23. April bei einem kalifornischen Gericht eingereicht wurde. Darüber hinaus sollen die Dropil-Gründer die Plattform und den plattformeigenen „Trading Bot“ Dex mit völlig überzogenen Zahlen beworben haben.

In Wirklichkeit brachte der Verkauf von DROPs während der ICO-Phase weniger als 1,9 Millionen Dollar ein, nicht die geltend gemachten 54 Millionen Dollar. Es gab nur 2.472 Investoren, nicht die 34.000 beanspruchten. Darüber hinaus gibt es keine Aufzeichnungen darüber, dass Dex, das Dropil als Unterscheidungsmerkmal von DROPs bewarb, jemals betrieben wurde oder irgendwelche Handelsgewinne generierte,

beanstandet die SEC ferner.

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