Bitcoin-Rekord und Binance-Leak: Der BTC-ECHO-Newsflash

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Binance muss sich mit einem Erpresser auseinandersetzen, Libra mit einem internationalen Zusammenschluss von Datenschutzbeauftragten. Unterdessen übersteigt Bitcoin die 11.000 US-Dollar, während der Yuan abgewertet wird. In Venezuela steigt das OTC-Handelsvolumen auf Rekordhoch. Der BTC-ECHO-Newsflash.

Binance: KYC-Leak

Die Bitcoin-Börse Binance ist Opfer eines Erpressers geworden, der in Besitz von bis zu 30.000 Kundendaten sein soll. Über tausend Ausweisdokumente wurden bereits im Internet verteilt. Nach einem fehlgeschlagenen Verhandlungsversuch mit Binance hat der Täter weitere Veröffentlichungen angekündigt. Auf diversen Telegram-Kanälen veröffentlicht er Selbstaufnahmen von Binance-Kunden samt Ausweisdokumenten, die im Rahmen des Registrierungsprozesses angefertigt wurden. Um der Veröffentlichung dieser KYC-Dokumente [Know Your Customer] Einhalt zu gebieten, soll die Bitcoin-Börse 300 BTC zahlen. Binance antwortet mit der Auslobung eines Kopfgeldes in Höhe von 25 BTC – und sucht das Datenleck bei einem ehemaligen Vertragspartner.

EZB: Bitcoin und Co. können zur Bedrohung werden


Erste Anzeichen für einen Paradigmenwechsel bei der EZB? Die Europäische Zentralbank lieferte ein Bericht zu ihrer Einschätzung der Auswirkungen des Krypt-Sektors. Darin warnt sie, dass Kryptowährungen die Stabilität des Finanzsektors gefährden könnten. Unter anderem sei derzeit nicht klar, wie viele Banken in Krypto-Anlagen investieren und in welchem Maß das traditionelle Wirtschafts- und Finanzwesen mit den Kursen digitaler Währungen verbunden sei. Entsprechende Informationslücken gelte es auszuräumen. Die EZB will dazu auch die eigenen Analyse-Tools auffrischen.

Libra auf dem Seziertisch: Datenschützer veröffentlichen Fragenkatalog

Facebook hat noch längst nicht alle Fragen hinsichtlich seiner geplanten plattformeigenen Kryptowährung Libra beantwortet. Internationale Datenschützer haben nun einen gemeinsamen Fragenkatalog verfasst, mit dem sie dem Facebook Coin aus datenschutzrechtlicher Sicht auf den Zahn fühlen möchten. Dabei treibt die Datenschützer vor allem der Umstand um, dass Facebook mit seiner großen Reichweite praktisch über Nacht zu einem globalen Custodian für Millionen von Menschen werden kann. Zu den Unterzeichnern gehört auch der oberste Datenschutzbeauftragte der Europäischen Union, Giovanni Buttarelli.

Bitcoin-Rekord in Venezuela

Im permanent krisengeplagten Venezuela erreicht der Bitcoin-Handel auf der P2P-Plattform LocalBitcoins am Wochenende ein Rekordvolumen und ruft damit die US-Regierung auf den Plan. Diese hat nun alle staatlichen Konten des sozialistischen Venezuelas in den USA eingefroren und konfisziert das Vermögen. Die dramatische Eskalation ist eine Folge weitreichender diplomatischer Zerwürfnisse zwischen den beiden Ländern. Sie zeigt aber auch, welche Sprengkraft Bitcoin & Co. weltpolitisch bereits erzielen.

Yuan wertet ab, Bitcoin-Kurs steigt

Der Bitcoin-Kurs kletterte zu Beginn der Woche wieder über die 11.000-US-Dollar-Marke. Mit einem 24-Stunden-Plus von über acht Prozent verzeichnet die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung das stärkste Tagesplus zum Wochenauftakt. Gleichzeitig wertete die chinesische Regierung die Staatswährung Yuan ab. Ein Zufall?

Litecoin Halving abgeschlossen

Das Litecoin Halving wurde am Mittag des 5. August erfolgreich durchgeführt. Fortan erhalten die Miner von Litecoin nur noch 12,5 LTC pro bestätigtem Block. Der LTC-Kurs reagierte zunächst mit einem kräftigen Sprung und setzte wieder einen Zeh über die 100- US-Dollar-Marke. Allein, die Korrektur hat nicht lange auf sich warten lassen.

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