Bitcoin-Handel in Venezuela auf Allzeithoch – USA erhöhen Druck

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Bitcoin-Handel in Venezuela auf Allzeithoch – USA erhöhen Druck

Im permanent krisengeplagten Venezuela erreicht der Bitcoin-Handel auf der P2P-Plattform LocalBitcoins am Wochenende ein Rekordvolumen und ruft damit die US-Regierung auf den Plan. Diese hat nun alle staatlichen Konten des sozialistischen Venezuelas in den USA eingefroren und konfisziert das Vermögen. Die dramatische Eskalation ist eine Folge weitreichender diplomatischer Zerwürfnisse zwischen den beiden Ländern. Sie zeigt aber auch, welche Sprengkraft Bitcoin & Co. weltpolitisch bereits erzielen.

Regelmäßig erreichen uns Schlagzeilen zu Bitcoin und Kryptowährungen in Venezuela. Neben dem Petro, der mäßig erfolgreichen staatlichen Kryptowährung aus der Feder Präsident Maduros, hat auch der Bitcoin in Venezuela ein starkes Standing.

Vor allem weil der venezolanische Bolivar auf unvorhersehbare Weise an Wert verlieren kann, bietet sich Bitcoin in Venezuela als lohnende Alternative an. In Zeiten enorm schwankender Kurse nationaler Währungen eröffnen nicht korrelierte Kryptowährungen den Bürgern krisengeplagter Staaten Möglichkeiten zur sicheren Geldanlage.

Die Krypto-Webseite Coin Dance liefert indes aktuelle Daten zum wöchentlichen Handelsvolumen auf der Peer-to-Peer-Bitcoin-Börse LocalBitcoins von Bitcoin zu venezolanischen Bolivar. Am 3. August erreichte dieser Wert dann ein Allzeithoch. Die Bitcoin-Preise in Venezuela erreichen unter anderem wegen der Hyperinflation im Land Rekordwerte. Kurz nach Bekanntwerden dieser Meldung veranlasste die Regierung Donald Trumps in den USA dann ein De-facto-Handelsembargo gegen Venezuela und hat venezolanisches Vermögen in den USA eingefroren.

Erfolg von Bitcoin in Venezuela provoziert US-Regierung


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Das Allzeithoch von Bitcoin in Venezuela reiht sich in eine Kette von Ereignissen, welche das Verhältnis der beiden Länder gravierend beschädigten. So erließ die venezolanische Regierung kürzlich ein Business-Verbot für amerikanische Geschäftsleute. Die USA wünschen sich derweil Oppositionsführer Juan Guaido als Nachfolger Maduros. Sie werfen dem amtierenden Präsidenten zudem Machtmissbrauch und die Verletzung von Menschenrechten vor. Mit dem Handelsembargo stellen die USA Venezuela offenbar auf eine Stufe mit sogenannten „Schurkenstaaten“ wie Syrien, Iran und Nordkorea.

Bitcoin bricht nicht nur in Venezuela Rekorde

Weitere Recherchen von Coin Dance zeigen eine wachsende Beliebtheit Bitcoins auch in anderen Staaten auf. Danach sei Venezuela nicht das einzige Land, in dem sich BTC im Höhenflug befinde. In den letzten Wochen zeigten einige andere Staaten, wie beispielsweise Kolumbien und Argentinien, erhöhtes Bitcoin-Handelsvolumen auf. Auffällig bei dieser Analyse ist, dass alle drei Länder sich in einer Phase der Inflation befinden. Offensichtlich nehmen Kryptowährungen – allen voran Bitcoin – an Nutzung und Beliebtheit zu, wenn es Stabilitätsprobleme mit der nationalen Währung gibt.

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