Bitcoin Phishing im DarkNet – FBI fasst Scammer

Anton Livshits

von Anton Livshits

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Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Quelle: Shutterstock

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Ein 37-jähriger US-Amerikaner muss wegen Online-Betrugs in Haft. Der DarkNet-Scammer erbeutete Bitcoin im Wert von 365.000 US-Dollar. Dafür griff er auf einen Phishing-Trick zurück. Derartige Scams haben keinen Einfluss auf das Wachstum von DarkNet-Märkten.

Das FBI hat einem weiteren Bitcoin-Betrüger das Handwerk gelegt. Der 37-jährige Michael Richo stahl im DarkNet Bitcoin im Wert von 365.000 US-Dollar. Dafür wurde der US-Amerikaner nun wegen Betrugs und Geldwäsche verurteilt. Seine Haftstrafe bemisst sich auf zwölf Monate und einen Tag.

Laut Pressemitteilung muss der Mann zusätzlich eine Geldstrafe von 10.000 US-Dollar entrichten. Seine Computer und andere elektronischen Geräte wurden konfisziert. Die Behörden beschlagnahmten außerdem Bargeld in Höhe von 352.500 US-Dollar. Der Täter wurde bereits im Oktober 2016 verhaftet.

Phishing-Trick mit DarkNet-Märkten

Wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht, gelangte Richo durch einen Phishing-Trick an seine Beute. Er verteilte gefakte Links zu Online-Schwarzmärkten in DarkNet-Foren. Die Links führten die Opfer zu gefälschten Login-Seiten. Diese waren optisch nicht vom Original zu unterscheiden. Nachdem die hinters Licht geführten Benutzter sich einloggten, hatte der Dieb Zugriff auf ihre Zugangsdaten. Insgesamt verschaffte sich Richo die Login-Informationen von 10.000 Konten.

Als Nächstes beobachtete er die Guthaben seiner Opfer in den tatsächlichen Online-Märkten. Sobald diese eine Einzahlung tätigten, schlug der Scammer zu. Er buchte die Bitcoin ab und übertrug sie in seine eigene Krypto-Wallet. Später tauschte er die Coins in US-Dollar. Die Beute deponierte er auf Konten von Green Dot Cards, Western Union und MoneyGram.

DarkNet wird wiederholt von Scammern heimgesucht, Online-Schwarzmärkte konnten ihr Transaktionsvolumen dennoch verdoppeln

Phisher und andere Online-Betrüger schlagen immer wieder im DarkNet zu. Erst kürzlich erbeuteten Hacker Bitcoin im Wert von 792.000 US-Dollar. Mithilfe von leicht abgewandelten .onion-Domains verschaffte sich auch diese Gruppe Zugriff auf die Konten von Schwarzmarktbenutzern.

Dem Wachstum der Online-Schwarzmärkte tun derartige Gaunereien indes keinen Abbruch. Eine Studie von Chain Analysis zeigte, dass sich das Transaktionsvolumen der DarkNet-Märkte im Jahr 2018 verdoppelt hat. Die Analysten schätzen den Umsatz auf 600 Millionen US-Dollar. Für die kommenden Jahre prognostizieren sie eine zunehmende Dezentralisierung von derartiger krimineller Aktivität.

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