Bitcoin-Maximalismus: Zwischen Ratio und Engstirnigkeit

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Bitcoin-Maximalismus: Zwischen Ratio und Engstirnigkeit

Bitcoin-Maximalismus ist die Lehre von der „einen wahren Kryptowährung“. Häufig als ignorant verschrien, stehen die Maximalisten für ihre Überzeugung ein, dass – wenn überhaupt – BTC eine Chance hat, sich als Währungsalternative zum inflationsgetriebenen Fiat-Geldsystem zu etablieren. Was ist dran an den Thesen von Jimmy Song, Pierre Rochard, Michael Goldstein, Saifedean Ammous & Co.?

Beruht Bitcoin-Maximalismus tatsächlich auf einer intoleranter Negation der Wertversprechen aller Altcoins oder ist die Haltung Ergebnis sorgfältig gewählter Abwägungen? Wir werfen einen Blick auf das Phänomen Bitcoin-Maximalisten und rollen das Wertversprechen der Kryptowährung Nr. 1 von Grund auf aus.

Absolute Argumentationsmuster wie die von Bitcoin-Maximalisten stoßen wissenschaftstheoretisch auf einige Hürden. Angenommen auch nur ein einziger Coin oder ein einziges Blockchain-Projekt hat langfristig Bestand, das Kartenhaus der Maximalisten würde zusammenstürzen. Denn Bitcoin-Maximalisten versuchen den Beweis zu führen, dass einzig Bitcoin ein sinnvoller – und vor allem funktionierender – Einsatz der Blockchain-Technologie ist. Man unternimmt also den philosophischen Versuch, eine Non-Existenz zu beweisen. Die Argumentationstheorie erlaubt dies zwar. Man öffnet mit dem sogenannten „Proof a Negative“ Gegenbeispielen gleichwohl Tür und Tor. Anders gesagt: Die Beweislast, dass Bitcoin tatsächlich der einzige sinnvolle Einsatz der Blockchain-Technologie ist und 100 Prozent aller Altcoins Mist sind, liegt bei den Maximalisten. Ein Gegenbeispiel reicht und das Argumentationsmuster ist obsolet.

Wie also stehen die Chancen, dass die maximalistische Seite Recht behält? Werfen wir einen Blick unter die Haube: Was Bitcoin leisten kann und was nicht.

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