Binance: 90 Prozent der Mitarbeiter lassen sich mit eigenem Token bezahlen

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Quelle: shutterstock

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90 Prozent der Mitarbeiter des mittlerweile japanischen Online-Handelsplatzes Binance haben sich gegen eine Banküberweisung entschieden. Ihr Gehalt wird monatlich per Binance Coin (BNB) ausgezahlt. Dies hat der CEO Changpeng Zhao gegenüber dem Newsportal TechCrunch bekannt gegeben. Zhao war aufgrund der Kooperation mit dem Liechtenstein Cryptoassets Exchange (LCX) in Europa.

Am 18. August schrieb der Chefredakteur des Online-Magazins TechCrunch bei Twitter, der Geschäftsführer habe ihm erzählt, dass sich 90 Prozent seiner Mitarbeiter für eine Auszahlung ihres Gehalts mit dem firmeneigenen Token BNB entschieden haben. Der Anteil der Token-Bezieher unter den Mitarbeitern ist bemerkenswert hoch.

Binance streckt seine Finger Richtung Europa aus

Vergangene Woche gab man die Kooperation mit der Kryptobörse für professionelle Trader, Liechtenstein Cryptoassets Exchange, bekannt. Binance wird für die technische Umsetzung der neuen Börse verantwortlich sein. Den Rest soll die Betreibergesellschaft aus Liechtenstein abdecken. Dabei wird es möglich sein, die Krypto-Assets in Fiatwährungen wie den Euro und den Schweizer Franken einzutauschen. Allerdings ist dies bei Binance nicht möglich. Changpeng Zhaos Unternehmen bewegt sich mit dieser Zusammenarbeit auf den europäischen Markt zu.

Hintergrund: Der Binance Coin (BNB) ist der hauseigene Token der Handelsplattform. Dabei wird der ERC-20-Token-Standard von Ethereum genutzt. Das Unternehmen sah sich aufgrund der Pekinger Regulierung im September 2017 dazu gezwungen, samt den Servern und der Verwaltung nach Japan auszuwandern. Deswegen erscheint Liechtenstein für den geplanten Online-Handelsplatz als Standort sinnvoll, weil die Regierung im Frühjahr eine progressive Regulierung von Kryptowährungen angekündigt hat. Zudem sollen Start-ups mittels einer eigenen Blockchain-Gesetzgebung unterstützt werden.

BTC-ECHO

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