Banco Santander: Blockchain-App für Madrids ÖPNV

Quelle: Shutterstock

Banco Santander: Blockchain-App für Madrids ÖPNV

Die Blockchain erobert immer mehr unserer Lebensbereiche und sorgt dort für Transparenz und – bisweilen auch – Benutzerfreundlichkeit. Auch in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der spanischen Hauptstadt Madrid hält die Technologie Einzug: Eine App der Banco Santander ermöglicht den Kauf von Bustickets & Co. via Blockchain.

Schon bald sollen Madrids Reisende die Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel über eine Blockchain-App laufen lassen können. Die App ist ein einheitliches digitales Zahlungssystem, das von der Banco Santander in Zusammenarbeit mit dem Blockchain-Zertifizierungsunternehmen Vottun entstanden ist. In dem All-in-One-System sind alle öffentlichen Verkehrsmittel Madrids vereint. Nach der einmaligen Registrierung können die Nutzer nicht nur die Zahlung für Busfahrten und Taxifahrten abwickeln, sondern auch die der Aufladung von Elektrofahrzeugen.

Banco Santander nimmt an „Madrid in Motion“ teil

Vottun war eines von 300 Start-ups, die am „Madrid in Motion“-Wettbewerb teilgenommen haben. Bei „Madrid in Motion“ handelt es sich um eine Initiative der Stadtverkehrsgesellschaft von Madrid (EMT). Auf der „Madrid in Motion“-Website heißt es:

Madrid in Motion ist eine Initiative, die die Einführung eines offenen Innovationsprogramms für Start-ups und innovativer Lösungen umfasst, um auf die großen Herausforderungen der urbanen Mobilität zu reagieren.

Momentan ist das Madrider System der öffentlichen Verkehrsmittel noch ein reines Chaos. Die rund 30 verschiedenen Unternehmen der EMT bieten ihre Dienste über individuelle Apps an. Das bedeutet, dass die Nutzer sich bei jeder App einzeln registrieren und authentifizieren müssen. Allerdings könnte sich das mit der Einführung der Blockchain-App zum Besseren ändern. Zu den 30 Unternehmen gehören unter anderem Busunternehmen, Taxis, Fahrradverleihe, Motorrad- und Autovermietungen sowie die U-Bahn. Dementsprechend könnte es sein, dass bald all diese Einzelanbieter in der ÖPNV-App zum Zuge kommen.

Die App kommt zur richtigen Zeit

Laut einer Statistik von Moovitapp ist der Bedarf für eine solche benutzerfreundliche App jedenfalls gegeben:

Durchschnittlich verbringen Menschen in Madrid 62 Minuten beim Pendeln in öffentlichen Verkehrsmitteln. 63 Prozent dieser Reisenden verbringt mehr als zwei Stunden täglich in den öffentlichen Verkehrsmitteln.


[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Zudem nutzten die Reisenden bei ihren täglichen Trips durch die Großstadt meist mehr als eine Art des öffentlichen Nahverkehrs.

Auch in Argentinien können die Nutzer der Busse, Züge und Bahnen mittlerweile auf ein interessantes Krypto-Feature zugreifen: Bitcoin als Zahlungsmittel für den ÖPNV. Ob und wann die altbekannte Kryptowährung Einzug in das Madrider ÖPNV-System hält, ist hingegen noch nicht bekannt.

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Dubai goes Blockchain: Großbank engagiert sich bei der „digitalen Seidenstraße“
Dubai goes Blockchain: Großbank engagiert sich bei der „digitalen Seidenstraße“
Blockchain

Die Industrie- und Handelskammer von Dubai DCCI konnte die Bankengruppe Emirates NBD als Partner für die Initiative „Digital Silk Road“ gewinnen. Wie das saudi-arabische Nachrichtenportal Saudi Gazette (SG) berichtet, haben DCCI und NBD vor Kurzem eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Projekt „Digital Silk Road“, eine für 2020 angekündigte Handelsplattform auf Blockchainbasis.

Autobauer testen Blockchain-Identität für PKWs
Autobauer testen Blockchain-Identität für PKWs
Blockchain

Die Mobility Open Blockchain Initiative (MOBI) schreitet bei ihrer Zusammenarbeit mit großen Autobauern voran. Die Kooperation, der Unternehmen wie BMW, Ford und General Motors angehören, entwickelt blockchainbasierte Identitätssysteme für PKW. Zu diesem Zweck arbeiten die Beteiligten an einem Proof of Concept (PoC) für die „blockchain-based Vehicle Identity“ (VID), die in den USA erprobt werden sollen. Die Entwickler streben dabei nichts Geringeres als „eine neue Mobilitätsökonomie mit Blockchain“ an.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Dubai goes Blockchain: Großbank engagiert sich bei der „digitalen Seidenstraße“
Dubai goes Blockchain: Großbank engagiert sich bei der „digitalen Seidenstraße“
Blockchain

Die Industrie- und Handelskammer von Dubai DCCI konnte die Bankengruppe Emirates NBD als Partner für die Initiative „Digital Silk Road“ gewinnen. Wie das saudi-arabische Nachrichtenportal Saudi Gazette (SG) berichtet, haben DCCI und NBD vor Kurzem eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Projekt „Digital Silk Road“, eine für 2020 angekündigte Handelsplattform auf Blockchainbasis.

Die Harten im „Walled Garden“: Libra-Partner unterzeichnen Charta
Die Harten im „Walled Garden“: Libra-Partner unterzeichnen Charta
Unternehmen

Bei der Umsetzung seines Krypto-Projekts Libra tritt Facebook offenbar den Kampf nach vorn an. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass die Libra Association mit 21 Mitgliedern ein Treffen in Genf abhielt. Dabei unterzeichneten die Akteure am Montag, dem 14. Oktober, die Gründungsurkunde der Digitalwährung. In den letzten Wochen gab es aus Politik und Wirtschaft viel Gegenwind für das ambitionierte Projekt.

Bitcoin-Kurs- und Marktbetrachtung: Long trotz starker Resistance
Bitcoin-Kurs- und Marktbetrachtung: Long trotz starker Resistance
Kursanalyse

Der Bitcoin-Kurs kann den gleitenden Mittelwert der letzten 200 Tage nicht überschreiten. Trotz dieser anscheinend starken Resistance dominieren Long-Positionen. Jenseits vom Kursgeschehen soll über Bitcoins langfristigen Wert mithilfe von Amaras Gesetz nachgedacht werden.

Ripple investiert in größte Bitcoin-Börse Mexikos
Ripple investiert in größte Bitcoin-Börse Mexikos
Ripple

Ripple hat am 14. Oktober in einer offiziellen Mitteilung bekanntgegeben, dass das Unternehmen in Lateinamerikas größte Bitcoin-Börse Bitso investiert. Die Handelsplattform stellt für viele wirtschaftsschwache Länder der Region eine Alternative zu traditionellen Bankinstituten dar.

Angesagt

Sicher ist Sicher: Schweizer Gold im Bitcoin-Netzwerk
Unternehmen

Blockchain, CoinShares und die MKS aus der Schweiz nutzen die Bitcoin Blockchain, um Gold digital abzubilden. Der daraus entstandene DGLD Token ist durch 20 Millionen US-Dollar in Form des Edelmetalls gedeckt.

Europol: Monero (XMR) wird unter Kriminellen immer beliebter
Sicherheit

Kryptowährungen erfreuen sich in Kreisen der organisierten Kriminalität nach wie vor großem Zuspruch. Dies unterstreicht der jüngste Bericht der europäischen Polizeibehörde Europol. Laut den Experten würden dabei Privacy Coins wie Monero (XMR) immer beliebter. Nun gelte es, das zuständige Personal auf den anhaltenden Trend vorzubereiten und Ermittler zu schulen.

Autobauer testen Blockchain-Identität für PKWs
Blockchain

Die Mobility Open Blockchain Initiative (MOBI) schreitet bei ihrer Zusammenarbeit mit großen Autobauern voran. Die Kooperation, der Unternehmen wie BMW, Ford und General Motors angehören, entwickelt blockchainbasierte Identitätssysteme für PKW. Zu diesem Zweck arbeiten die Beteiligten an einem Proof of Concept (PoC) für die „blockchain-based Vehicle Identity“ (VID), die in den USA erprobt werden sollen. Die Entwickler streben dabei nichts Geringeres als „eine neue Mobilitätsökonomie mit Blockchain“ an.

China Construction Bank setzt auf Blockchain
Regierungen

Das Volumen des chinesischen Bankenriesen China Construction Bank (CCB) übersteigt nun die 53-Milliarden-US-Dollar-Marke. Infolgedessen erweitert die Bank ihre Blockchain-Plattform, die erst im April dieses Jahres startete. Die Geschäftsbank hat die Plattform zudem um neue Funktionen im Bereich der Handelsfinanzierung erweitert.