Banco Santander unterschreibt 700 Millionen US-Dollar schweren Blockchain-Deal mit IBM

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der spanische Bankengigant Banco Santander hat eine Technologievereinbarung mit IBM unterschrieben. Der Vertrag, der 700 Millionen US-Dollar schwer sein soll, sieht vor, dass die Bank die Blockchain-Infrastruktur des Technologieunternehmens verwenden kann.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Es ist eine Elefantenhochzeit wie sie im Buch steht: Der spanische Bankenriese schließt sich mit dem Technologiekonzern IBM zusammen, um gemeinsame Sache zu machen. Um ihren Wirkungskreis zu erweitern, so die Banco Santander in einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, wolle sie künftig auf die Technologie von IBM zurückgreifen. Mit dem Unterzeichnen des Vertrages ist die Banco Santander nun für die nächsten fünf Jahre unter der technologischen Haube von IBM.

Blockchain-Einsatz für mehr Effizienz im Bankenwesen

Der Einsatz der Blockchain-Technologie, die unter Kryptowährungen wie Bitcoin liegt, soll vor allem eines bringen: mehr Effizienz. Durch die Auslagerung von vor allem administrativ-organisatorischen Aufgaben, erspart man sich erhebliche Kosten. Dieses Geld will Santander dann verwenden, um sie in andere Bereiche zu investieren. Welche das sein sollen, bleibt bisher ungewiss.


David Chaos, CIO von Santander, gibt sich dementsprechend zuversichtlich:

Diese Vereinbarung wird es uns ermöglichen, einen globalen Partner mit der besten Technologie zu haben, um die IT-Transformation zu beschleunigen. Wir sind der Meinung, dass diese Vereinbarung mit IBM eine große Unterstützung für unsere Strategie des ständigen Fortschritts bei gleichzeitigem Schutz unserer Investitionen in die Technologie darstellt. Die Technologie von IBM bietet der Bank die nötige Flexibilität, um das sich ständig weiterentwickelnde Geschäft einer Bank zu unterstützen.

Die geplante Integration der Technologie von IBM geht jedoch über die reine Verwendung der Blockchain-Technologie hinaus. So will Santander außerdem die folgenden technologischen Bereiche in ihr System integrieren:

  • KI
  • Big Data
  • Sicherheitsmaßnahmen
  • IBM DevOp Solutions
  • IBM Api Connect

Blockchain breitet sich aus

Mit der Integration der Blockchain-Lösung und der damit einhergehenden Akzeptanz der Technologie ist Santander bei weitem nicht allein. So scheint das gesamte Bitcoin-Ökosystem aktuell in Bewegung zu geraten. Erst am 15. Februar genehmigte etwa die BaFin das erste Security Token Offering auf deutschem Boden. Vielleicht, so die wage Hoffnung, erwächst die Branche endlich ihren Kinderschuhen. Dann kommen auch die Bullen zur Elefantenhochzeit.


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