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Australische Drogenfahnder sichern Krypto-Assets in Millionenhöhe

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Quelle: Shutterstock

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In einem Paket sichergestellte Drogen brachten australische Ermittler auf die Spur eines Rekordfundes. Wie es zur größten Beschlagnahmung von Krypto-Assets in der Geschichte des Landes kam.

Australische Drogenfahnder haben Krypto-Assets im Wert von über einer Million US-Dollar sichergestellt. Der Fund erfolgte im Rahmen von Ermittlungen zum Import der als Ecstasy bekannten Substanz MDMA. Zwei Tatverdächtige müssen sich als Folge vor Gericht verantworten.

Die Grenzschutzbehörde Australian Border Force (ABF) berichtete am 4. Dezember von dem Vorfall. Demnach gab ein Drogenfund durch die ABF den Anstoß für die Ermittlungsarbeit, die zur Beschlagnahmung der Krypto-Assets führten. Die Ermittlungen führte eine auf Drogen und Feuerwaffen spezialisierte Sondereinheit der westaustralischen Polizei. Der leitende Ermittler gab an, dass der Fund die größte Sicherstellung von Kryptowährungen in der Geschichte Australiens darstellt. Ob es sich bei den beschlagnahmten Assets um Bitcoin oder eine andere Währung handelt, ließ der Beamte offen. Angesichts des Fundes betonte er jedoch die Bedeutung einer konsequenten Drogenfahndung im digitalen Umfeld. Hierzu sagte er weiterhin:

Unter Verwendung modernster Technologien und digitaler forensischer Techniken untersuchen wir gründlich alle möglichen Arten der Aufbewahrung von Finanzanlagen und zielen auf alle Formen von Vermögen ab, die aus dem illegalen Drogenhandel stammen können.

Drogenfund brachte Ermittler auf die Spur

Es war letztlich eine Routinekontrolle vom 31. Oktober, die die australische Polizei auf die Spur der Tatverdächtigen führte. Denn Beamte der Grenzschutzbehörde ABF fanden beim Durchleuchten eines Pakets aus Großbritannien größere Mengen an MDMA-Pulver und Ecstasy-Pillen. Die Drogen waren in einem Spielzeugmalkasten versteckt. Die Drogenfahnder der westaustralischen Polizei nahmen daraufhin die Ermittlungen auf.


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Die Spur führte die Polizisten in einen Vorort von Perth. Bei einer Hausdurchsuchung sicherten sie eine größere Menge an Cannabis sowie diverse Gegenstände, die für gewöhnlich für den Verkauf der Droge genutzt werden. Die Beamten fanden zudem ein nicht weiter spezifiziertes elektronisches Gerät, das den Schlüssel zu den Krypto-Assets enthielt. Als Folge verhafteten die Drogenfahnder die mutmaßlichen Auftraggeber der MDMA-Bestellung, einen 27 Jahre alten Mann sowie eine 25-jährige Frau. Gegen die beiden läuft nun ein Gerichtsverfahren. Verantworten müssen sie sich wegen dem Besitz von Cannabis und dem versuchten Besitz von MDMA. Die Anklage vermutet bei beiden Substanzen ferner eine Verkaufsabsicht.

Kriminelle weiterhin an Kryptowährungen interessiert

Der Fall verdeutlicht, dass Bitcoin & Co. auch weiterhin eine Attraktion auf Kriminelle ausüben. Der Handel mit Drogen über das Darknet bildet dabei nur ein Beispiel für das illegale Treiben. So hebelten US-Ermittler erst vor wenigen Monaten einen Kinderpornographie-Ring aus, der ebenfalls im Darknet operierte. Auch dieser nutzte Bitcoin für seinen Zahlungsverkehr. Die Nachverfolgung der Bitcoin-Transaktionen erlaubte den Behörden allerdings auch die Aufdeckung des Ringes.


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