USA: Zollbehörde will Blockchain nutzen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: US Customs and Border Protection form to fill out via Shutterstock

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Ein Beratungsausschuss der US-amerikanischen Zollbehörde US Customs and Border Protection hat sich zusammengefunden, um Anwendungsgebiete der Blockchain-Technologie im Handels- und Sicherheitssektor zu prüfen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Die Arbeitsgruppe der Zoll- und Grenzschutzbehörde der USA wurde im September gegründet. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, “neue Technologien” zu untersuchen, die einen Einfluss auf den Handel haben.

Die CBP ist hauptsächlich für die Absicherung der Grenzen der USA zuständig. Dabei liegt der Fokus auf der Zollkontrolle sowie der Bekämpfung des Drogenhandels und des Terrorismus. Außerdem kümmert sich die 2003 entstandene Behörde um Urheber- und Markenschutz wie auch um den Schutz der Landwirtschaft vor Pestiziden.

Wie offiziell verkündet, hat sich der Ausschuss über Telefonkonferenzen und einen zweitägigen Workshop in Washington D.C. verständigt. Am ersten Tag hat das Department of Homeland Security dabei den Teilnehmern die Blockchain-Technologie, deren Vorzüge und vor allem ihre Anwendung erklärt. Am zweiten Tag tat man sich dann zusammen, um konkrete Anwendungsgebiete zu finden. Der Ausschuss hat sich schließlich auf insgesamt 14 mögliche Anwendungsgebiete geeinigt.

Zollbehörde identifiziert zahlreiche denkbare Anwendungsgebiete


Zu diesen gehören das Erfassen und Ordnen von Zusammenschlüssen von Regierungsagenturen, Erlaubnissen, Zulassungen, Berichterstattung über Ursprungsurkunden sowie freie Handelsvereinbarungen über Produktqualifizierungen. Darüber hinaus wurden Blockchain-Lösungen in der Buchhaltung und Bewegungsverfolgung angedacht. Momentan brüten die Experten darüber, wie man die angesprochenen Felder mittels der dezentralisierten Technologie bearbeiten kann.

Die Beschäftigung mit der Blockchain-Technologie breitet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika auf verschiedenen Sektoren aus. Während die Zollbehörde nun also versucht, den Handel sowie verschiedene Sektoren der Landessicherheit mittels der Technologie in Angriff zu nehmen, hat man im Juni beschlossen, die Einfuhr von Kryptowährungen bei der Einreise in das Land zu kontrollieren. Beides sind Ideen, die man als dem Gedanken der Dezentralität und Anonymität widersprechend auffassen könnte. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Blockchain-Patente verdoppelt, während Wahlkampfspenden immer öfter per Bitcoin überreicht werden. Anfang des Monats hat der Inhaber einer New Yorker Montessori-Schule außerdem angekündigt, künftig Zahlungen mit Kryptowährungen zu akzeptieren.

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