Xpring, Xpring soll Ripples XRP zur Internetwährung machen

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Xpring soll Ripples XRP zur Internetwährung machen

Nach der millionenschweren Investition in die Content-Monetarisierungsplattform Coil verkündet Ripple die neue „Evolutionsstufe“ von Xpring: Eine Entwicklerplattform samt eigenem Development Kit, welches die Intergration von Geld in Apps deutlich erleichtern soll.

Das kalfifornische FinTech-Unternehmen Ripple hatte seinen Investmentarm Xpring vor über einem Jahr ins Leben gerufen, um das Ökosystem für die Kryptowährung XRP auszubauen. Nach Unternehmensangaben hat Xrping über 500 Millionen US-Dollar in Partnerunternehmen investiert.

Die Content-Monetarisierungsplattform Coil hat im August ein besonders großes Stück vom Kuchen abbekommen. Eine Milliarde XRP (zum damaligen Zeitpunkt umgerechnet ca. 258 Millionen US-Dollar) ließ Ripple in das Start-up fließen.

Die Investition in Coil ist ein klares Signal dafür, dass Ripple mit dem XRP – dessen prominentester Use Case der Interbankenhandel ist – auch in den Sektor der Mikrotransaktionen vordringen will. Vor diesem Hintergrund ist auch die neueste Ankündigung zu Xpring zu betrachten, die Ripple als „nächsten Evolutionsschritt von Xpring“ beschreibt.

Xpring für das Internet of Value


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Xpring soll künftig als Entwicklungsplattform Programmierern Werkzeuge an die Hand geben, die das Einbinden von Bezahlfunktionen in Apps erleichtern. So soll das neue Xpring Developer Kit (XDK) dabei helfen, XRP und das Interledger-Protokoll (ILP) in Apps zu integrieren. Das ILP ermöglicht dabei, dass die möglichen Währungen nicht auf XRP beschränkt sind:

Entwickler, die mit ILP bauen, erleben eine unendliche Skalierbarkeit und sind nicht an ein einziges Krypto-Ledger gebunden. Zusammen ermöglichen ILP und XRP den Handel mit Blockchain-übergreifenden Transaktionen, Micropayments und Web-Monetarisierung für eine Reihe von Branchen wie Medien und Gaming.

Dabei stehen besonders Anwendungen im Bereich Trading sowie für Micropayments für Web-Inhalte und in Videospielen im Fokus.

Killer-App Mikrotransaktionen

Die reibungslose Abwicklung von Mikrotransaktionen gehört zu einem der vielversprechenden Use Cases für die Blockchain-Technologie. Viele Projekte fokussieren sich dabei auf eine einzelne Währung. So baut SatoshiPay – trotz der Anspielung an den bzw. die Bitcoin-Gründer – sein Ökosystem um den XRP-Konkurrenten Stellar (XLM) auf. Der Brave Browser verfügt mit dem Basic Attention Token (BAT) ebenfalls über ein Ökosystem, mit dem Content-Ersteller im Internet belohnt werden können.

Xpring könnte sich hier insofern absetzen, als es nicht auf die Verwendung eines bestimmten Assets ausgelegt ist. Micropayments erfreuen sich auch in der Videospielindustrie wachsender Beliebtheit – wenn auch vornehmlich auf Seiten der Hersteller, die ihrerseits wiederum der Blockchain-Technologie verstärkt Aufmerksamkeit schenken.

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