LUKSO, Wie das Unternehmen LUKSO phygitale T-Shirts auf die Blockchain bringt
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Quelle: LUKSO

Berlin Fashion Week Wie das Unternehmen LUKSO phygitale T-Shirts auf die Blockchain bringt

Aktuell mag sich die Blockchain-Technologie vor allem auf den Finanzsektor konzentrieren. Statt Bitcoin und DeFi-Anwendungen, wird es aber der Lifestyle- und Modebereich sein, der die Blockchain in den Mainstream bringt. Diese Ansicht konnte man jedenfalls bei dem LUKSO Showcase während der Berliner Fashion Week gewinnen. Was phygitale T-Shirts sind, warum Virtual Reality mehr als Spielerei ist und wie die New Creative Economy auf der Blockchain aussieht.

Gemeinsam mit anderen Technologien wie beispielsweise Virtual Reality oder Augmented Reality kann die Blockchain-Technologie dazu beitragen, neue digitale Welten entstehen zu lassen. Insbesondere bei dem Übergang vom Physischen ins Digitale kann die Krypto-Ökonomie ihre Stärken ausspielen. Das Blockchain-Unternehmen LUKSO hat dazu eine Branchen-Blockchain speziell für die Lifestyle- und Modeindustrie entwickelt.

„Phygitale“ Mode schafft neue virtuelle Realitäten

Passend zur Berlin Fashion Week wurde die limitierte T-Shirt-Kollektion Øko Nomi von LUKSO auf die Blockchain gebracht. Es geht dabei um nichts Geringeres als ein neues Verständnis von Mode im digitalen Raum. Neben Technologien wie Virtual oder Augmented Reality liefert die Blockchain-Technologie dabei das entscheidende Puzzlestück. Die Blockchain bereitet als Infrastruktur den Weg für unser Leben in der digitalen Welt. Die Gründerin von LUKSO, Marjorie Hernandez, fasst die Entwicklung wie folgt zusammen:

Eine neue Wirtschaft entsteht und wird durch die Verschmelzung von digitalen Assets mit physischen Erfahrungen angetrieben. Diese Wirtschaft wird wiederum durch Blockchain erst ermöglicht, um Werte zu handeln und transferieren.

Die Spielarten, wie Blockchain eingesetzt werden kann und wie die Verschmelzung zwischen digital und physisch verläuft, sind vielfältig. Im Showcase von LUKSO handelt es sich um phygitale T-Shirts. Was sich dahinter verbirgt, erklärt Fabian Vogelsteller, der gemeinsam mit Hernandez LUKSO gegründet hat, im persönlichen Gespräch. Vogelsteller dürfte vielen ein Begriff sein, hat er doch den ERC-20-Token-Standard entwickelt und damit ICOs salonfähig gemacht. So führt der ehemalige Ethereum Developer aus:

Unter phygital bezeichnen wir den Mix aus digital und physisch. Damit zeigen wir, was in den nächsten Jahren kommen wird, nämlich die Transition hin zu Virtual Reality und virtueller Experience. Die ersten Anwendungen von beispielsweise Augmented Reality (AR) sehen wir bereits heute schon bei Instagram mit Face Filters. Diesen AR-Anwendungsfall nutzen wir auch bei unseren T-Shirts, indem die Kamera das Muster erkennt und darauf basierend ein 3D-Objekt simuliert.

Digitale Mode braucht Blockchain


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Doch wie stellt man sicher, dass beispielsweise die digitalen Nike Sneaker, auch wirklich echt sind und keine Digitalfälschung? Wie kann man „gebrauchte“ Digitalkleidung weiterverkaufen? Wie können Influencer für das Tragen von bestimmten Modeartikeln direkt incentiviert werden? Es kommen unzählige Fragen auf, die nahelegen, warum es eine sichere und dezentrale Infrastruktur braucht, um eine Ökonomie rund um den digitalen Kleiderschrank zu ermöglichen.

Es ist also zu kurz gedacht, Blockchain-Technologie immer nur bei Finanz- beziehungsweise Decentralized-Finance-Anwendungen zu verorten. Gerade der Modebereich bietet viele sinnvolle Use Cases und vor allem: interessiert viel mehr Menschen als optimierte Finanzprozesse. So erklärt Vogelsteller:

Wenn wir Blockchain in den Mainstream bringen wollen, dann brauchen wir neue Use Cases. Genau das machen wir mit LUKSO, indem wir eine Blockchain für New Creative Economies, wie wir es nennen, kreieren. Es geht also um einen Economy Baselayer, um die gesamte digitale Wertschöpfung im Mode- und Lifestyle-Bereich abzudecken. Sei es, dass man genau nachvollziehen kann, woher etwas kommt und eine digitale Identität erhält, oder digitalen Besitz übertragen kann. Es geht also um viel mehr als den einmaligen Kauf einer Ware, sondern darum, diese mit einer zusätzlichen digitalen Erfahrung anzureichern. Dass zeigt sich bereits heute bei Digital Collectibles wie zum Beispiel bei dem Spiel Fortnite, wo Leute viel Geld ausgeben, um individuell zu sein.

Es geht um weit mehr als Instagram-Spielerei

Auch wenn im aktuellen Show Case von LUKSO Instagram-Filter zur Anwendung kommen, geht das Potential für digitale Kleidungsstücke oder Gegenstände generell weit darüber hinaus. Auch der Sportartikelhersteller Nike setzt bereits mit seinem Patent CryptoKicks auf die neue digitale Lifestyle-Ökonomie. Sneaker, die bereits heute in physischer Form schon auf speziellen Börsen gehandelt werden, dürften schon ziemlich bald auch in tokenisierter Form auf Krypto-Fashion-Börsen angeboten werden.

Als Gamechanger für die blockchainbasierte New Creative Economy sieht Fabian den Durchbruch der Virtual Reality:

In den nächsten zwei Jahren wird VR stark Einzug halten. Insbesondere die Oculus Quest wird hier zur Mainstream-Etablierung beitragen. Ebenfalls wird AR kommen, wie wir bereits bei Apple sehen, die an AR-Brillen arbeiten. Losgelöst von klassischen Vermögensanlagen wird der digitale Besitz und die dazugehörigen digitalen Identitäten immer wichtiger. Die Zukunft von Blockchain liegt vor allem im digital Lifestyle und weniger im Finance-Bereich.

Da dürfte es auch nicht verwundern, dass Facebook mit horizon eine eigene Virtual-Reality-Welt kreiert. Social Media bleibt also längst nicht bei Instagram und zugespammten Facebook Timelines stehen. Insbesondere für Facebooks Kryptowährung Libra wäre die Virtual-Reality-Ökonomie ein perfekter Einsatzort. Wer weiß, vielleicht wird Libra auf oder in horizon erstmalig von der US-Finanzaufsicht zugelassen. Bis es soweit ist, kann man mit den T-Shirts von LUKSO – es sind nur 50 Stück im Umlauf – ein paar Extra-Likes auf Instagram sammeln.

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