Western Union testet Ripple für den internationalen Zahlungsverkehr

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Western Union testet die Technologie von Ripple, um damit den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu verbessern. Das sagte die Hauptgeschäftsführerin von WU Asia Pacific, Molly Shea, in einem Podcast von analyseasia.

Der Markt um den internationalen Zahlungsverkehr ist seit dem Aufkommen von Bitcoin umkämpft wie vielleicht nie zuvor. Spätestens seit Ripple zunehmend SWIFT Konkurrenz macht, sieht sich selbst die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication dazu gezwungen, ihre Monopolstellung mit technologischen Neuerungen abzusichern. Wie sich nun herausstellt, beschäftigt sich jetzt auch der US-amerikanische Bargeldtrafikant Western Union mit der Konkurrenz von SWIFT.

Western Union und Ripple: Wenn alte Bekannte aufeinanderstoßen


Ripple und Western Union hatten – zumindest aus PR-Sicht – bisher nicht das beste Verhältnis. Der Eine oder die Andere mag sich erinnern: Nach einer missglückten Aussage vonseiten des Zahlungsdienstleisters Western Union ließ es sich die Ripple-Community nicht nehmen, das Unternehmen auf dicker Flamme zu rösten. Doch wie es aussieht, lässt sich Western Union davon nicht beirren. Denn wie man in einem Interview mit Molly Shea erfährt, testet Western Union, die Technologie von Ripple in ihr System zu integrieren.

Western-Union-Chefin Molly Shea: „Ein 160 Jahre altes Start-up”

In einem Podcast-Interview des Unternehmensberaters analyseasia ordnete die Hauptgeschäftsführerin von Western Union Asia Pacific zunächst in der obersten Liga der Finanztechnologie-Unternehmen ein:

Wir von Western Union sagen: Wir sind das ursprüngliche FinTech. Wir sind ein 160 Jahre altes Start-up. Mit dieser Geschichte, die bis 1851 zurückreicht, haben wir viel gelernt. Wir konnten es schaffen, Flexibilität und uns im Markt zu positionieren, ohne […] unsere Werte aufzugeben.

So liege es auch in der DNA von Western Union, disruptiv zu sein. Deswegen wolle man grenzüberschreitende Zahlungen für Menschen auf aller Welt gewährleisten. Denn:

Digitale Technologien verändern die Welt. Und niemand sollte zurückgelassen werden.

„Physische Formen von Geld werden nicht verschwinden“

Auf die Frage hin, wie es denn um die finanzielle Inklusion von Entwicklungsländern stehe, antwortete das älteste FinTech-Start-up der Welt, dass es zumindest die Infrastruktur biete, um diese zu gewährleisten. Dennoch glaube Shea nicht, dass Bitcoin, Ripple & Co. in der Lage seien, Bargeld abzulösen:

Physische Formen von Geld werden nicht verschwinden. Bargeld ist nach wie vor das dominante Zahlungsmittel in einem großen Teil der [Welt]. Es ist noch zu früh, um die Zukunft von digitalen Währungen vorauszusagen. […] Aber als Unternehmen, das das Konzept, Geld zu digitalisieren, erfunden hat, sind wir gut positioniert, um dieses Gebiet für unsere Kunden zugänglich zu machen.

Ripple soll im internationalen Zahlungsverkehr helfen

Dafür ist das Start-up nicht abgeneigt, sich technologischen Innovationen zuzuwenden. Demnach gab Molly Shea bekannt, dass man bei Western Union aktuell damit experimentiere, die Ripple-Technologie bzw. XRP für internationale Zahlungen zu verwenden:

Blockchain und Kryptowährungen sind dabei, sich zu entwickeln. In diesem Feld führen wir auch Tests durch. So experimentieren wir aktuell mit Settlement-Tests von Ripple für bestimmte Anwendungsgebiete. Der US-Dollar und der mexikanische Peso sind hier ein Beispiel. […]

Technische Details gab die WU-Chefin derweil nicht bekannt. Es scheint jedoch naheliegend, dass das Unternehmen XRP und xRapid verwendet, um die Übersetzung von US-Dollar in den mexikanischen Peso reibungslos zu gewährleisten.

Vergleicht man hier die Zahlen, dürfte sich für Kunden eine Frage aufdrängen: Warum es nicht gleich mit Kryptowährungen versuchen? Western Union bietet Geldsendungen ab 3,90 Euro an. Zum Vergleich: Ripple-Transaktionen gibt es bereits ab 0,00001 XRP (10 Drops). Beim derzeitigen Ripple-Kurs sind das etwa 0,000003 Euro. Auch die Gebühren für Bitcoin sind so niedrig wie seit Langem nicht mehr.

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