Warum es einen Berlin Coin braucht – Ein Interview mit Simona Pop vom Bounties Network

Quelle: PR/RLYL

Warum es einen Berlin Coin braucht – Ein Interview mit Simona Pop vom Bounties Network

Simona Pop gehört zu den Powerfrauen in der Blockchain-Community, die fest entschlossen sind, das Narrativ der dezentralen Ökonomie und der dezentralen Interaktion voranzutreiben. Als eine der führenden Köpfe hinter dem Bounties Network kann sie bereits mit einem praktischen Blockchain-Use-Case glänzen. Mit dem Colorado Coin hat Simona bereits erfolgreich einen Beitrag zum Ausbau der Blockchain-Community beigetragen. Mit dem Berlin Coin (auch BRLN Coin genannt) soll nun passend zum ETHBerlin-Hackathon ein weiterer Coin in der regionalen Community für regen Austausch auf der Ethereum-Blockchain sorgen. Was hinter dem Bounties Network steckt, warum sie sich gerade für Berlin entschieden hat und warum auch Musiker und Schriftsteller auf das Bounties Network setzen sollten, hat uns Simona im Interview erklärt.

Was steckt hinter The Bounties Network?

Das Bounties Network schafft die Bausteine der neuen P2P-Wirtschaft. Als eine der wenigen Live-dApps im Raum unterstützt das Bounties Network die Erstellung beliebiger Aufgaben in verschiedenen Branchen mit Belohnungen in ETH oder ERC20-Token. Wir glauben, dass dies eine wirklich integrative Möglichkeit ist, die Zusammenarbeit auf globaler Ebene neuzugestalten, indem wir einen globalen Pool an Arbeit mit einem globalen Pool an Talenten verbinden.

Warum habt ihr den Berlin Coin ins Leben gerufen? Steht ein Token mit regionalem Bezug nicht im Widerspruch zur Krypto-Ökonomie, die eigentlich keine Grenzen kennt?

Der BRLN Coin ist eine sehr gute Übung, um das Engagement in der Gemeinde zu fördern. Der Grund, warum wir uns für Berlin und die Partnerschaft mit ETHBerlin (ein Hackathon während der Berliner Blockchain-Woche) entschieden haben, ist das einzigartige Ethos und die Innovationskraft der Stadt. Das berlin.bounties.network und das Sammeln von BRLN Coins bieten eine spannende Möglichkeit, Erfahrungen mit einer Live-dApp zu sammeln. Wir wollen, dass der Coin am Ende auch auf andere Veranstaltungen, Bildungsinitiativen, Gemeinschaftsprojekte und mehr ausgedehnt wird.

Kannst du uns konkrete Beispiele nennen, wofür ich den BRLN Coin bei dem ETHBerlin-Hackathon nächsten Monat nutzen kann?

Es wird eine große Auswahl an Bounties geben, einige für das Onboarding, andere für das Engagement der Teilnehmer, wie z. B. das Einreichen von Fragen zu Vorträgen oder die Zusammenarbeit mit anderen ETHBerlinern, um neue dApp-Ideen zu entwickeln etc. Wir sind gerade dabei, die Bounties mit dem ETHBerlin-Team zu entwerfen.

Der BRLN Coin ist nicht der erste seiner Art. Ihr hattet bereits auch schon den Colorado Coin kreiert. Wird es jetzt für jedes Event bzw. jeden Hackathon einen eigenen Token geben?

In dieser Phase wollen wir Vorteile für Blockchain-Communities schaffen, indem wir die Interaktion mit dApps und Token erleichtern. Ich glaube, wir lernen dabei, dass praktische Erfahrung ein Schlüsselfaktor für die Adaption ist. Um die Frage konkret zu beantworten: Wir schauen immer, wie viel Mehrwert ein maßgeschneidertes Token- und Bounty-Netzwerk einer bestimmten Community bringen würde. Wir wollen es nicht einfach nur um seiner selbst Willen erschaffen.

Bislang ist der Token eher etwas für Personen, die in der Entwickler- und Krypto-Bubble leben. Gibt es auch Ideen, den Coin für andere Gesellschaftsgruppen interessant zu machen?

Das Bounties Network ist für alle Hintergründe, Niveaus der technischen Fähigkeiten, Sprachen und Orte. Teil unseres Collaboration-2.0-Ethos ist es, Technologie für eine Vielzahl von Branchen zugänglich und nutzbar zu machen. Designer, Übersetzer, Künstler, Schriftsteller, Musiker, Menschen, die sich für soziale und ökologische Belange engagieren – der Anreizmechanismus als Format für die Organisation und Förderung von Initiativen kann viele Anwendungen haben. Der BRLN Coin und das maßgeschneiderte berlin.bounties.network werden diese Inklusivität und Barrierefreiheit definitiv widerspiegeln und über Entwicklerprämien hinausgehen.

Wie ordnest du den Krypto-Standort Berlin im Vergleich zu den anderen großen Blockchain-Start-up-Standorten Silicon Valley, Tel Aviv oder Singapur ein? Was ist besser, was ist schlechter?

Es geht hier nicht um „besser“ oder „schlechter“, es geht um verschiedene Ebenen des Verstehens und Handelns. Alle Standorte zeugen von der großartigen Arbeit ihrer Communities. Durch die Menschen und die Gemeinschaften, die sie schaffen, wird die dezentrale Zukunft auf- und ausgebaut. Berlin steht mehr als jede andere Stadt für Veränderung, Innovation und Wagemut – ich würde sagen, das sind so ziemlich die Kernattribute eines Blockchain-Hubs.

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