Verbraucherschutz: ESMA führt Hebelobergrenze für CFDs ein

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: Human brake pedal car

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Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA schränkt den Handel von CFDs (Differenzkontraktgeschäften) in der EU ein. Grund dafür sollen die enormen Verlustrisiken sein. Die ESMA führt dahingehend eine Hebel-Obergrenze von 2:1 für Kryptowährungen ein, um die bereits schon sehr hohe Volatilität nicht noch künstlich zu erhöhen.

Die Europäische Union gibt vor, Anleger künftig besser schützen zu wollen. So verbietet sie den Verkauf von binären Optionen und schränkt den Verkauf von Contracts for Difference (CFD) ein:

„Durch die Maßnahmen wird ein besserer Anlegerschutz in der gesamten EU gewährleistet, indem ein gemeinsames Mindestschutzniveau für Kleinanleger eingeführt wird. So wird mit den neuen Maßnahmen zu CFD erstmals sichergestellt, dass die Verluste der Anleger den von ihnen angelegten Betrag nicht übersteigen können“,

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erklärt ESMA-Chef Steven Maijoor.

Bei binären Optionen wetten Anleger auf bestimmte Ereignisse – treten diese ein, gewinnen sie, wenn nicht, können sie ihre Einsätze verlieren. Bei Differenzgeschäften wetten die Anleger auf Kursentwicklungen und können die Differenzbeträge bei richtiger Einschätzung gewinnen. CFDs sind letztlich Finanzinstrumente, die es Tradern erlauben, in Anlageklassen zu investieren, ohne diese tatsächlich zu besitzen.

ESMA will Kleinanleger schützen

Um die Gefahren bei solchen Geschäften nun zu minimieren, verbietet sie Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von binären Optionen an Kleinanleger. Für CFDs sieht die ESMA einige Beschränkungen vor. So schreibt die ESMA eine Margin-Glattstellungsvorschrift und einen Negativsaldoschutz auf Einzelkontobasis vor, um eine Nachschusspflicht seitens der Anleger zu vermeiden. Ferner verbietet sie Anreize und fordert Risikowarnungen. Außerdem führt die Behörde bei CFDs nun Hebel-Obergrenzen ein. Hierbei macht sie die Obergrenze von der Volatilität der jeweiligen Basiswerte abhängig. Bei Hauptwährungspaaren ist diese Grenze 30:1, bei Kryptowährungen 2:1. Um mögliche Verluste für Kleinanleger zu begrenzen, beschließt die ESMA außerdem, dass Differenzgeschäfte bei einem Verlust von 50 % automatisch glatt gestellt werden müssen. Anbieter von CFDs müssen zudem laufend vor Risiken warnen.

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Bis jetzt bleibt es bei einer Ankündigung, die Maßnahmen treten erst in den kommenden Monaten in Kraft.

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