Venezuela: Regierung erlässt neue Regelungen für Bitcoin-Regulierung

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Teilen

Quelle: Shutterstock

BTC13,272.38 $ -3.15%

Die Regierung in Venezuela hat ein neues Dekret erlassen. Dieses reguliert unter anderem den Handel mit Bitcoin, aber auch alle damit verwandten Aktivitäten wie etwa das Bitcoin Mining oder das Betreiben von entsprechenden Exchanges. Die verhängten Strafen erfolgen jedoch nicht im landeseigenen Bolivar – sondern in der staatseigenen Kryptowährung Petro.

Dass die wirtschaftliche Lage im südamerikanischen Venezuela – gelinde gesagt – nicht die beste ist, dürfte inzwischen bekannt sein. Eine jährliche Inflationsrate im fünfstelligen Bereich dürfte hier für sich versprechen. Dass viele Venezolaner sich nun Bitcoin zuwenden, um ihr Vermögen zu sichern, auch darüber berichteten wir ausführlich.

Venezuela erlässt ausführliches Regulierungsdekret für Bitcoin & Co.


Um das bunte Krypto-Treiben in Venezuela nun besser in den Griff zu bekommen (und nebenbei den hauseigenen Petro zu pushen), hat die Regierung in Venezuela ein neues Dekret erlassen.

Wie das lokale Krypto-Medium cryptonoticias berichtet (die Homepage der venezolanischen Regierung ist derzeit nicht zu erreichen), beziehen sich die neuen Regulierungen auf den gesamten Krypto-Space. Fortan benötigt jegliche mit Kryptowährungen in Verbindung stehende Aktivität (Exchanges, Mining oder Trading) die Erlaubnis der venezolanischen Regierung.

Eigene venezolanische Behörde Sunacrip überwacht Krypto-Aktivitäten

Um all diese Aktivitäten zu überwachen (und ggf. zu genehmigen), hat die Nationalversammlung des Landes eine eigene Taskforce, die „Sunacrip“ ins Leben gerufen. Deren Aufgabe ist es nun unter anderem, mit besonderer Wachsamkeit neue Exchanges zu überprüfen. Ferner will die Regierung künftig Studien zur Effektivität und ökonomischen Nutzbarkeit des Minings durchführen. Außerdem verlangt die Regierung per Dekret, dass alle Aktivitäten rund um Kryptowährungen protokolliert werden. Kurzum: Alles, was mit Bitcoin & Co. zu tun, will die Regierung künftig überwachen.

Apropos andere Kryptowährungen: Wer gegen die Regulierungsmaßnahmen verstößt, dem drohen saftige Strafen – zwischen 3.000 und 18.000 US-Dollar. Diese sind allerdings nicht etwa in venezolanischen Bolivar zahlbar. Als Mittel der Wahl gilt hier die landeseigene Kryptowährung: der Petro.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].



Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

Kryptokompass #40

Der Finanzmarkt im Fegefeuer

Polkadot (DOT)

Der Brückenbauer für das Internet von Morgen

Peter Großkopf

Der Blockchain CTO oder „der Banker mit Mütze“

Bitcoin.de

Der Bitcoin-Marktplatz Made in Germany

BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter